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Übung macht den Meister |
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Übungsgruppen zu NLP empfehlen wir den Schwerpunkt zuerst auf den 9 NLP-Interventionen aus den Practitionerinhalten zu legen. Diese sind auch Hauptgegenstand unserer NLP-Practitionerzertifizierung: 1.
War das
die Absicht deiner Kommunikation und Kreis der persönlichen Exzellenz Dabei geht es darum die jeweilige NLP-Intervention die im Zentrum des Übungsabends steht: 1. zu beleuchten auf Anteile aus den NLP-Grundthemen: Selbstmanagement & NLP-Axiome, Körpersprache & Perspektivenwechsel, Ziele & Motivation, Anker, Reframes, Submodalitäten, TimeLineaspekte, Trancephänomene, Mikrostrategieelemente und Metaphern 2. in ihrem grundsätzlichen Sinn zu reflektieren 3. die Schrittfolge zu klären 4. Herausforderungen sichtbar werden zu lassen 5. Variationsmöglichkeiten zu besprechen 6. die NLP-Intervention praktisch zu üben (Dazu gibt es auch für C und E die speziellen Begleitbogen im Übungsabendordner in der Welserstraße.) 7. die Übung professionell auszuwerten Erst wenn diese ersten 9 zertifizierungsentscheidenden NLP-Interventionen sicher und in Variationen ausreichend geübt wurden, stehen die weiteren NLP-Interventionen aus der Liste der 25 zentralen NLP-Interventionen an (Liste siehe weiter unten). Sobald
alle 25 zentralen NLP-Practitionerformate ausreichend angeboten wurden,
empfehlen wir auch auf die insgesamt 80
NLP-Interventionen aus den Practitionerwochenenden einzugehen (siehe weiter unten die Liste der 80 in unserer
Practitionerausbildung trainierten NLP-Interventionen).
Kurzanleitung als Übungsanregung für die 9 zentralen NLP-Interventionen in der Form, dass du mit einem Ausgangsproblem Schritt für Schritt durch alle 9 durchgehen kannst. 1.
Intervention
Nr. 2 der 25: „War das die Absicht deiner Kommunikation?“, für die
Erhöhung von Flexibilität (aus dem 1. WE) 2.
Intervention
Nr. 9 der 25 dazu: "New Behavior Generator zur Entwicklung neuer
Verhaltensweisen" (aus dem 3. WE) 3.
Intervention
Nr. 6 der 25 dazu: "1.2.3. Position für a) Ressource, b) Konflikt, c)
Symptom für Perspektivenwechsel (aus dem 2.WE) 4.
Intervention
Nr. 12 der 25 dazu: "Change History für a) Aktivierung von Ressourcen,
b) Lösung innerer Konflikte" (aus dem 4. WE) 5.
Intervention
Nr. 14 der 25 dazu: "6-Step-Reframing für a) Ressource, b) Symptom"
(aus dem 5. WE) 6.
Intervention
Nr. 16 der 25 dazu: "Submodalitätentransfer für befreiendes inneres
angenehmes Erleben" (aus dem 6. WE) 7.
Intervention
Nr. 19 der 25 dazu: "Meta-Modell-Fragetechniken für den Wechsel von
Sichtweisen" (aus dem 7. WE) 8.
Intervention
Nr. 22 der 25 dazu: "TimeLine zur Aktivierung von Ressourcen" (aus
dem 8. WE) 9.
Intervention
Nr. 24 der 25 dazu: "Disney Strategie" (aus dem 9. WE)
Diese
Kurzanleitung ist nur eine kreative Möglichkeit als Anregung für den Umgang
mit Herausforderungen. Meistens reicht eine Intervention schon aus, um neues,
erwünschtes Verhalten zu aktivieren. Die hier dargestellte Kombination ist
eher aus didaktischen Überlegungen entstanden, um die 9 zentralen
NLP-Interventionen aus dem NLP-Practitioner zu üben.
Hier die Liste der wichtigsten 25 NLP-Interventionen aus unserem NLP-Practitioner zum üben, nachdem die ersten 9 zentralen NLP-Interventionen (fett markiert) gut sitzen. Alle 25 Interventionen sind in Kurzform beschrieben unter: www.nlp-nielsen.de/Infoabendinfos.pdf 1. Energiefeld / Magischer Kreis / Kreis der persönlichen Excellenz für Präsenz (1) 2. „War das die Absicht deiner Kommunikation?“, für die Erhöhung von Flexibilität (1) 3. SCORE mit Ziel- und Problemrahmen zur besseren Erfassung von Wirklichkeit (1) 4. VAK pacen/leaden/übersetzen (2) 5. Rapport mit Pacen & Leaden für Feedback und Inkongruenzen (2) 6. 1.2.3. Position für a) Ressource, b) Konflikt, c) Symptom für Perspektivenwechsel (2) 7. Chunking für beflügelnde Erfolgsaussichten (3) 8. Ziele SMART formulieren (3) 9. New Behavior Generator zur Entwicklung neuer Verhaltensweisen (3) 10. Logische Ebenen für die Aktivierung tieferer Persönlichkeitsschichten (3) 11. Kontextreframing mit Bodenankern (4) 12. Change History für a) Aktivierung von Ressourcen, b) Lösung innerer Konflikte (4) 13. Visual Squash zur Entwicklung neuer Verhaltensmöglichkeiten (4) 14. 6-Step-Reframing für a) Ressource, b) Symptom (5) 15. Mitarbeiterbesprechung im 6-Step (5) 16. Submodalitätentransfer für befreiendes inneres angenehmes Erleben (6) 17. Swish für Zwänge und Motivationsentwicklung (6) 18. Fast-Phobia-Technik zum entspannten Umgang mit Ängsten (6) 19. Meta-Modell-Fragetechniken für den Wechsel von Sichtweisen (7) 20. Milton-Modell: Trance (7) 21. Trance mit 3 Gegenständen um die Weisheit des Unbewussten zu nutzen (7) 22. TimeLine zur Aktivierung von Ressourcen (8) 23. Anker verschmelzen mit Augenbewegungen als immer einsetzbare Hilfe (9) 24. Disney-Strategie zur Unterstützung bei der Planung neuer Vorhaben (9) 25. Metapher schreiben mit NLP-Techniken und Trance zur Integration (10)
Hier ist die kommentierte Liste 80 wichtiger NLP-Interventionen aus unsere Ausbildung zum zertifizierten NLP-Practitioner. Nutze sie zum üben, nachdem die ersten 25 zentralen NLP-Interventionen (jeweils fett markiert) gut sitzen. Alle hier aufgelisteten NLP-Interventionen sind in den Seminarunterlagen des jeweiligen Practitionerwochenendes ausführlich Schritt für Schritt dargestellt. Sie sind Beispiele für die konkrete Anwendung des am jeweiligen Wochenende behandelten Grundthemas. Deshalb werden auch nicht alle am jeweiligen Practitioner-Wochenende behandelt. Ein paar bleiben immer auch übrig fürs Selbststudium oder für Übungstermine mit den Assistenten.
1. Wochenende: NLP-Axiome & Selbstmanagement Das Hauptthema an diesem Ausbildungswochenende liegt in der Anwendung der Grundeinstellungen des NLP (NLP-Axiome) auf die Art wie man mit sich selbst umgeht (Selbstmanagement). Solche Grundeinstellungen (NLP-Axiome) sind im NLP z.B.: NLP ist ressourcenorientiert. Bring dich immer zuerst in einen guten Zustand. Meine Gefühle mache ich mir selbst, zumindest nach 10 Sekunden. NLP ist Zustandsmanagement. Freiheit liegt in der Erkenntnis und Meisterschaft des Einflusses, den man auf sich selbst hat. NLP ist Erhöhung von Wahlfreiheit und Flexibilität im Denken, Wahrnehmen, Fühlen und Handeln. „Wenn du das tust, was du schon immer getan hast, dann bekommst du das, was du schon immer bekommen hast.“ Es gibt keine Fehler, nur Feedback. Widerstand des Klienten ist ein Zeichen der Inflexibilität des Kommunikators. Der Sinn der Kommunikation ist die Reaktion, die man erhält. NLP ist zielorientiert. NLP berücksichtigt potentielle systemische Auswirkungen. NLP ist 90% Vorbereitung und 10% Intervention. Wer fragt der führt. Wenn du dich auf den anderen auch in deinem Verhalten einstellst verstehst du ihn besser und er dich. Das Unbewusste deines Gesprächspartners ist dein bester Freund. NLP ist systemisch. „Betrachte entscheidende Dinge aus mehreren Perspektiven.“ Urteile nie über einen anderen Menschen, bevor du nicht 7 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist. Wenn Menschen ihre Sichtweisen verändern, dann verändern sie auch ihr Denken, Wahrnehmen, Fühlen und Handeln. „Einen Elefanten isst man Stück für Stück.“ „Der Weg ist das Ziel.“ Lass dich von deinen höchsten Werten leiten. Lerne von den ethisch Besten und Weisesten. „Verändere dein Verhalten so lange, bis du Reaktionen bekommst, die in die Richtung deines Ziels gehen.“ Zwischen Reiz und Reaktion besteht ein kleiner Zwischenraum: Wahlfreiheit. Alles ist systemisch mit allem verbunden. Veränderungen an einer Stelle führen zu zusätzlichen Veränderungen an anderen Stellen. Es gibt für jedes Verhalten einen Kontext in dem es sinnvoll ist. „Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit.“ „Schaffe zu allererst Frieden in dir.“ NLP ist lösungsorientiert. Hinter jedem Verhalten steckt eine positive Absicht. Jedes Problem enthält mindestens ein Geschenk. Die Absicht von jedem Verhalten ist positiv. Wenn du dich an etwas erinnerst oder dir etwas vorstellst, dann ist die Art und Intensität der begleitenden Gefühle (Motivation) nicht eine Folge des Inhaltes, sondern der Art der bildlichen Vorstellung, d.h. der Submodalitätenkombination. Die Form bestimmt das Erleben. Motivation ist ein Ergebnis der internen bildlichen Vorstellungen. Unsere Inneren Bilder bestimmen unsere Gefühle. „Entwickle Bewusstheit für die jeweilige Situation.“ „Höre die Aussagen hinter den verwendeten Worten.“ Die Weisheit eines Menschen ist in seinem Unbewussten. Jeder Mensch hat alle Ressourcen die er braucht. Wenn du innerlich Frieden findest, kannst du auch draußen zum Frieden beitragen. Alles hängt mit allem systemisch zusammen. „Die Landkarte ist nicht das Gebiet.“ oder: „Die Landkarte ist im NLP das Gebiet.“ Nur eine Vereinigung der inneren mentalen Kräfte führt zu außergewöhnlichen Ergebnissen. Es geht im NLP nicht um Wahrheit, sondern um Wirklichkeit. Wenn’s wirkt, dann war’s NLP. Metaphern verleihen der Seele Flügel. Man muss nicht weise sein, um zuzuhören, aber man wird weise, wenn man es tut. Solche Grundeinstellungen (NLP-Axiome) werden im NLP nicht als "Wahrheiten" betrachtet, sondern als Erfahrungswerte, die Erfolgschancen erhöhen. In diesem Sinne ist NLP nicht Wahrheit sondern Wirklichkeit und das meint auch der Satz: "Wenn’s wirkt, war’s NLP." Für die Liste der 9 zertifizierungsentscheidenden NLP-Interventionen haben wir aus den 12 NLP-Interventionen, die wir an diesem Wochenende beispielhaft für NLP-Axiome & Selbstmanagement trainieren, die Intervention 9: „War das die Absicht deiner Kommunikation?“ ausgewählt, weil mit ihr der NLP-Grundgedanke sehr intensiv zum Ausdruck kommt, Einfluss auf sich und die Welt zu nehmen (interaktives Selbstmanagement), indem man sich als erstes in einen guten Zustand bringt und dann genau wahrnimmt worauf genau man welche Reaktionen bekommt und wie man sein Verhalten solange verändern kann, bis man Reaktionen bekommt, die in die Richtung des eigenen erwünschten Zielzustandes oder Zieles gehen. Die NLP-Weisheit an diesem Selbstmanagement Wochenende lautet: "Gehe immer zuerst in einen guten Zustand - dann erledigen sich sehr viele Dinge wie von selbst - und die anderen lassen sich bei Bedarf viel leichter lösen." NLP ist Selbstmanagement. Hierfür bekommt man an diesem Wochenende bei uns in der Ausbildung zum NLP-Practitioner bis zu 12 leicht anwendbare Schritt-für-Schritt-Anleitungen für erfolgserprobte NLP-Interventionen (siehe Liste etwas weiter unten). Typische NLP-Interventionen zum Thema NLP-Axiome/Selbstmanagement 1. Energiefeld / Charisma / Schutzschild 2. Als-ob-Technik 3. Backtrack & Aktives Zuhören 4. Problem- und Zielrahmen 5. VAKOG-Erfolgsanker 6. VAKOG-Feedback statt Meinung 7. Magischer Kreis, Kreis der persönlichen Exzellenz & Geplantes Energiefeld 8. Intelligenter Umgang mit Kritik 9. „War das die Absicht deiner Kommunikation?“ 10. SCORE zum Erforschen von „Landkarten“ 11. Wie Sie bei sich und anderen Ihre besten Fähigkeiten aktivieren 12. Anwendung der NLP-Axiome auf eine Herausforderung
2. Wochenende: Körpersprache Im NLP nehmen wir eine systemische Sicht ein und gehen davon aus, dass alles mit allem zusammenhängt. Wenn wir an einer Stelle etwas ändern, kann das Auswirkungen auf viele andere Stellen haben. Deshalb ist der Ökologiecheck (Überprüfung auf eventuelle negative Auswirkungen) für den Erfolg jeder NLP-Intervention ganz entscheidend. NLP fördert Perspektivenvielfalt und eine Erweiterung der Sichtweise. Beim Thema Körpersprache trainieren wir im NLP besonders intensiv den Unterschied zwischen Wahrnehmung und Interpretation. Im NLP gehen wir davon aus, dass, wenn sich jemand körpersprachlich im Verhalten ganz pragmatisch real in einen anderen Menschen hinein versetzt und sich damit auf ihn einstellt (pacen), er diesen Menschen besser versteht und von ihm auch besser verstanden wird. Indianer haben dafür die Redewendung: "Urteile nie über einen anderen Menschen, bevor du nicht 7 Meilen in seinen Mokassins gelaufen bist." Die Position des anderen körpersprachlich durch andeutungsweises, zeitversetztes Angleichen unbemerkt einzunehmen (spiegeln, pacen, Rapport, kalibrieren) erhöht die eigene Perspektivenvielfalt. Sie ermöglicht ein intuitives Erfassen des gesamten Gegenübers und schafft auf der unbewussten Ebene eine Art entspannter Vertrauensatmosphäre von Sympathie. Dieses Hineinversetzen ist auf mehreren Ebenen möglich, z.B.: Körperhaltung, Körperbewegung, Mimik, Gestik, Stimme, VAK-Wortwahl, Backtrack und Augenbewegungen. Bei Doppelbotschaften (Inkongruenzen) betrachtet NLP das Unbewusste des Gesprächspartners als guten Freund. Hier gibt das Unbewusste des Anderen, an seiner eigenen Aufmerksamkeit vorbei, Hinweise auf die Bedeutung der bewussten Aussagen des Anderen. Eine parallele oder sequentielle Spiegelung erhöht den Kontakt zum Unbewussten des Gesprächspartners und hilft die Kommunikation relativ unbemerkt zu klären. Für die Liste der 9 zertifizierungsentscheidenden NLP-Interventionen haben wir aus den 12 NLP-Interventionen, die wir an diesem Wochenende beispielhaft für Körpersprache trainieren, die Intervention 5: "1.2.3. Position für a) Ressource, b) Konflikt, c) Symptom" ausgewählt, weil bei ihr die Wahrnehmung und Nutzung der Körpersprache auf allen Ebenen besonders gefordert ist. Außerdem handelt es sich um eine sehr vielfältig anwendbare Intervention, sowohl für individuelle Herausforderungen im Gesundheitsbereich, als auch für dyadische Konflikte mit Gesprächspartnern, sowie für gruppendynamische Prozesse in Bereichen wie Organisationsentwicklung oder Umgang mit Gruppen ganz allgemein. Es ist meistens sehr beeindruckend, wenn man erlebt, dass, obwohl man sich schon sehr oft und intensiv gedanklich in einen anderen Menschen hinein versetzt hat, bei der Anwendung dieser NLP-Intervention völlig neue Sichtweisen entstehen. Diese Veränderung der Sichtweisen ermöglichen dann auch eine Veränderung im Denken, Wahrnehmen, Fühlen und Handeln. Die NLP-Weisheit an diesem Körpersprache Wochenende lautet: "Versetze dich auch körpersprachlich in andere Menschen hinein, wenn du sie verstehen möchtest. Übe ganz bewusst deine Wahrnehmung und Perspektivenvielfalt. Die Körpersprache deines Gesprächspartners erzählt dir viel mehr von deinem Gesprächspartner, als der Inhalt seiner Worte. Oft ist das Unbewusste deines Gesprächspartners stärker mit dir in Verbindung, als mit deinem Gesprächspartner selbst. Es kommentiert das, was dein Gesprächspartner sagt, ohne dass er selbst das verhindern könnte und meistens auch noch außerhalb seines Bewusstseins." Das meinen NLP-Sätze wie: "Das Unbewusste deines Gesprächspartners ist dein bester Freund." NLP stellt die Kommunikation mit dem Unbewussten über die Körpersprache ins Zentrum der Kommunikation und der NLP-Interventionen. Hierfür erlernt man an diesem Wochenende bei uns in der Ausbildung zum NLP-Practitioner bis zu 12 leicht anwendbare Schritt-für-Schritt-Anleitungen für erfolgserprobte NLP-Interventionen. Typische NLP-Interventionen zum Thema Rapport 1. Wahrnehmung & Interpretation für Feedback 2. Rapport zum Hineinversetzen in andere 3. Pacen & Leaden über Körpersprache 4. Umgang mit Inkongruenzen 5. 1.2.3. Position für a) Ressource, b) Konflikt, c) Symptom 6. VAK-Worte pacen/leaden/übersetzen 7. Pacen & Leaden über Augenbewegungshinweise 8. Backtrack & Verbalisieren emotionaler Erlebnisinhalte 9. Auf Fragen umsteigen bei Rapportbruch 10. Hellsehen über Kalibrieren 12. Futurepace & Ökocheck
3. Wochenende: Ziele & Motivation Damit unser Gehirn für die Ziele, die wir erreichen wollen, Motivation bereitstellt, braucht das Gehirn klare eindeutige Zielvorgaben. Unser Gehirn reagiert auf die Bilder (oder Filme), die wir ihm zeigen. Wenn wir z.B.: "nicht mehr soviel vergessen wollen", entsteht innerlich im Gehirn dabei das Bild "vergessen". Das wollen wir zwar nicht mehr so viel, aber es ist das in der Zielformulierung enthaltene Bild. Daran orientiert sich unser Gehirn und hilft uns konsequenterweise genau das zu vergessen, was wir eigentlich behalten wollten. Besser wäre, wenn wir unserem Gehirn Bilder von "erinnern" zeigen und einen Zielsatz formulieren, wie z.B.: "Ich behalte alles was mir wichtig ist." Dabei ist nicht entscheidend, ob wir diese Bilder tatsächlich bewusst wahrnehmen und wissen, dass wir Bilder benutzen. Unsere Zielvorgaben enthalten immer Bilder und unser Gehirn reagiert genau auf die darin enthaltenen Bilder. Das ist einer der wichtigsten Grundsätze der Gebrauchsanleitung fürs Gehirn. Bitte achte sehr genau darauf welche Bilder du innerlich produzierst. Sie könnten in Erfüllung gehen. Sehr hilfreich ist auch die richtigen Zusammenhänge für ein Ziel zu erforschen. Was ist der große Rahmen zu dem das Ziel gehört, was sind Meilensteine für das Ziel und welche Metaphern können die Erreichung des Zieles unterstützen (Chunking). Wie ist die Umgebung in der das Ziel erreicht wird, wie das konkrete Verhalten, welche Fähigkeiten aktiviere ich dabei, welche Überzeugungen und Werte erfüllen sich dabei, welche Art von Mensch bin ich bei der Zielerfüllung, wie wirkt sich das auf meine sozialen Beziehungen aus und zu welcher größeren Vision gehört mein Ziel (Logische Ebenen). Eine ausführliche Darstellung was alles bei Zielformulierungen beachtenswert ist findest du auf unserer Webseite als erweitertes SMART-Format in 7 Abschnitten unter folgendem Link: www.nlp-nielsen.de/ziele.htm NLP-Grundeinstellungen auf die dieses Wochenende aufbaut sind z.B.: Einen Elefanten isst man Stück für Stück. Der Weg ist das Ziel. Lass dich von deinen höchsten Werten leiten. NLP ist zielorientiert. Lerne von den ethisch Besten und Weisesten. Verändere dein Verhalten so lange, bis du Reaktionen bekommst, die in die Richtung deines Ziels gehen. Zwischen Reiz und Reaktion besteht ein kleiner Zwischenraum: Wahlfreiheit. Alles ist systemisch mit allem verbunden. Veränderungen an einer Stelle führen zu zusätzlichen Veränderungen an anderen Stellen. Für die Liste der 9 zertifizierungsentscheidenden NLP-Interventionen haben wir aus den 7 NLP-Interventionen, die wir an diesem Wochenende beispielhaft für Ziele & Motivation trainieren, die Intervention 6: "New Behavior Generator" ausgewählt, weil hiermit die grundlegende NLP-Idee transportiert wird, sich als Motivationsvorgabe für das Gehirn konkrete Bilder oder Filme vorzustellen, bei denen man sich sieht, hört und fühlt, wie man ein bestimmtes erwünschtes Ziel erreicht hat, sich dann in die Vorstellung richtig körperlich hineinzuversetzen und zu überprüfen, ob es sich so richtig anfühlt und gegebenenfalls solange die Zielvorstellung zu verändern, bis sich alles richtig anfühlt (Ökocheck über Futurepace). Die NLP-Weisheit an diesem Wochenende zu Ziele und Motivation lautet: "Die Kommunikation mit deinem Gehirn (Gebrauchsanleitung) geht über die inneren Bilder und Vorstellungen (auch Filme). Stelle dir genau vor, wie es ist, wenn du dein Ziel erreicht hast. Was du dann um dich herum siehst und hörst und wie du dich dort dann fühlst (VAK-Trance). Erlebe diesen Zustand der Zielerfüllung ganz intensiv. Nimm diese Energie dieses Momentes und nutze sie als Antrieb (Motivation) auf dem Weg zum Ziel." Hierfür trainieren wir an diesem Wochenende bei uns in der Ausbildung zum NLP-Practitioner bis zu 7 leicht anwendbare Schritt-für-Schritt-Anleitungen für erfolgserprobte NLP-Interventionen. Typische NLP-Interventionen zum Thema Ziele & Motivation 1. Chunking up zum größeren Rahmen 2. Chunk sideways für Small Talk, Themawechsel oder Kreativität 3. Chunk down für Präzision 4. Ziele SMART formulieren 5. dissoziierte Zieltrance 6. New Behavior Generator zur Entwicklung neuer Verhaltensweisen 7. Logische Ebenen für die Aktivierung tieferer Persönlichkeitsschichten
4. Wochenende: Ankern Der größte Teil unserer Wahrnehmung und unseres Verhaltens besteht aus Reiz-Reaktionsabläufen. Das hat große Vorteile, weil wir dann nicht immer bei allen Situationen neu nachdenken müssen. Das gilt für Fahrrad fahren genauso wie für telefonieren. Fahrrad fahren brauchte ganz am Anfang etwas Zeit, bis wir die Balance gut halten konnten und die Koordination wie von selbst als automatisierter Reiz-Reaktionsablauf ohne extra darüber nachdenken zu müssen ablief. Ganz am Anfang war das anders und beanspruchte damals unsere ganze Aufmerksamkeit. Wenn das Telefon klingelt (Wahrnehmung eines Reizes) haben manche Menschen eine innere Reaktion sich gestört zu fühlen (Reaktionsablauf). Das kann dazu führen, dass ihre Telefongrundstimmung zu Beginn des Telefonats nicht ganz so freudig und kundengewinnend ist wie sie sein könnte. Andere Menschen haben sich vielleicht angewöhnt beim Reiz des klingelnden Telefons innerlich sich als Reaktion darauf zu freuen jetzt Kontakt mit jemandem aufzunehmen. Vielleicht haben sie sich das bewusst angewöhnt. Im NLP sagen wir: "Bring dich immer zuerst in einen guten Zustand." Das ist trainierbar. Dabei helfen vielleicht ein Smily am Telefon und ein schönes Bild in der Nähe des Telefons und angenehme innere Bilder, die du mit Telefonklingeln verbinden (ankern) kannst und eine freundliche Stimme in dir, die vielleicht so etwas sagt wie: "Oh, wer wird das wohl sein?" und ein wohltuendes Gefühl in der Bauchgegend das entspannt. Zu Beginn ist das wie beim Radfahren lernen. Es braucht Zeit und bewusste Aufmerksamkeit wenn man einen solchen Reiz-Reaktionsablauf in sich aufbauen möchte. Dabei sind emotionale Intensität und Wiederholung die zwei Faktoren für die Entwicklung. Manche behindernden Reiz-Reaktionsabläufe sind auch in Überforderungssituationen in der Kindheit entstanden. Einige wirken auch unbewusst im Hintergrund und wir erleben nur die unangenehmen Folgen. Wenn Menschen z.B. ein ängstliches Gefühl entwickeln wenn sie eine kleine Rede halten sollen, dann kann das damit zusammenhängen, dass sie früher mal beim Aufsagen eines Gedichtes im Kindergarten ausgelacht wurden. Oft haben Menschen die tatsächlichen Ursachen vergessen. Mit Ankerinterventionen (z.B. Change History) kann man sich von einem aktuellen unangenehmen Ereignis, bei dem es keine ausreichende Begründung für das unangenehme Gefühl in der Gegenwart gibt, zurück ziehen lassen zu Ereignissen die früher stattfanden und das unangenehme Gefühl auslösen. Dabei begegnet man vielleicht seinem Inneren Kind, das damals im Kindergarten ausgelacht wurde. Mit dem kann man sich dann unterhalten und es trösten. Wenn sich dadurch Vertrauen entwickelt, kann sich dieses Innere Kind entspannen. Wenn das Innere Kind bisher auf einer unbewussten Ebene immer dann, wenn es draußen erwartungsvolle Gesichter gesehen hat, innerlich ein unangenehmes Gefühl auslöste (Reiz-Reaktionsablauf), ist es wahrscheinlich, dass nach der Entwicklung von Vertrauen durch ein liebevolles Gespräch mit dem Inneren Kind sich diese Situation ändert. Das meint der NLP-Satz: "Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit." Die Sozialisationsereignisse in der Vergangenheit bleiben objektiv die selben. Nur das was sie auslösen, darauf hast du mit NLP-Anker-Interventionen einen Einfluss. Für die Liste der 9 zertifizierungsentscheidenden NLP-Interventionen haben wir aus den 7 NLP-Interventionen, die wir an diesem Wochenende beispielhaft für Ankern trainieren, die Intervention 3: "Change History" ausgewählt. Typische NLP-Interventionen zum Thema Ankern 1. Sozialpsychologie: Was andere mit dem verbinden was du sagst 2. Kontextreframing mit Bodenankern 3. Change History für a) Aktivierung von Ressourcen, b) Lösung innerer Konflikte (Inneres Kind) 4. Visual Squash zur Entwicklung neuer Verhaltensmöglichkeiten 5. Anker kinästhetisch verschmelzen (Collapsing Ankors) 6. Anker in deinem täglichen Leben bewusst planen 7. Neugier-Erfolgs-Loop
5. Wochenende: Reframing Reframing hat mit Rahmensetzung zu tun. Einen Rahmen setzt man mit den ersten Worten die man sagt. Wenn man mit den besten Absichten der Verbesserung der Situation bei einer Mitarbeiterbesprechung zuerst aufzählt, was alles bei den Mitarbeitern in letzter Zeit falsch gelaufen ist, dann hat man einen Rahmen gesetzt der mit großer Wahrscheinlichkeit auch die Unzufriedenheit der teilnehmenden Mitarbeiter genau in diesem Moment aktiviert. Eine andere Rahmensetzung wäre, dass man zuerst über Dinge redet, die gut gelaufen sind und welche hohen Qualitätswerte das Unternehmen hat und wie wichtig engagierte Mitarbeiter sind und dann innerhalb dieses positiven Rahmens die Herausforderungen anspricht. Eine andere Art der Rahmensetzung besteht in der Sichtweise die man selbst einnimmt. Wenn einem ein Problem begegnet, kann man sich darüber ärgern (Problemrahmen) oder sich darüber freuen, dass man die Gelegenheit hat seine Fähigkeiten einzusetzen und sich vorstellen wie man sich fühlt, wenn man dieses Problem gelöst hat (Zielrahmen). NLP geht davon aus, dass hinter jedem Problem mindestens ein Geschenk lauert. Das ist im NLP keine "Wahrheit", sondern wird als Erfahrungswert verstanden. Diese zielorientierte Grundeinstellung führt dazu, dass die Wahrscheinlichkeit, dass einem kreative Lösungsmöglichkeiten einfallen, sich deutlich erhöht. NLP-Grundeinstellungen (Axiome) für Reframing sind z.B.: Hinter jedem Verhalten steckt mindestens eine positive Absicht. Es gibt für jedes Verhalten einen Kontext in dem es sinnvoll ist. NLP ist lösungsorientiert. NLP ist die Erhöhung von Wahlfreiheit und Verhaltensflexibilität. Jedes Problem enthält mindestens ein Geschenk. Für die Liste der 9 zertifizierungsentscheidenden NLP-Interventionen haben wir aus den 6 NLP-Interventionen, die wir an diesem Wochenende beispielhaft für Reframing trainieren, die Intervention 5: "6-Step-Reframing" ausgewählt. NLP-Interventionen zum Thema Reframing 1. Rahmen setzen und verändern über Ideen säen 2. Kommunikation mit dem Unbewussten erleben 3. Positive Absichten hinter störendem Verhalten finden 4. Neue Verhaltensweisen für alte Impulse finden 5. 6-Step-Reframing für a) Ressource, b) Symptom 6. Mitarbeiterbesprechung im 6-Step-Format und Harvard Konzept 7. 6-Step-Reframing in Aufstellungsform 8. Reframingagentur mit Kontext- und Bedeutungsreframes
6. Wochenende: Submodalitäten Wenn du dich an etwas erinnerst oder dir etwas vorstellst, dann ist die Art und Intensität der begleitenden Gefühle eine Folge der Art der bildlichen Vorstellung, d.h. der Submodalitätenkombination. Menschen denken meistens, dass der Inhalt einer Erinnerung oder einer Vorstellung entscheidend wäre für die emotionale Reaktion. NLP hat herausgefunden, dass die Art wie wir etwas erinnern oder uns vorstellen für die emotionale Reaktion entscheidend ist. Menschen haben z.B. keine Angst vor Schlangen oder Fahrstühlen, sondern vor der Art (den Submodalitäten), wie sie sich das innerlich vorstellen. Es ist nicht der Inhalt der die emotionale Reaktion auslöst, sondern z.B. die Größe und Nähe des inneren mentalen Bildes und ob sie alles so wie normal sehen oder ob sie sich selbst im Bild sehen. Sobald wir Menschen helfen, bei einem bestimmten Thema, die Art zu verändern wie sie etwas sehen, ändert sich bei ihnen auch die emotionale Reaktion. NLP-Grundeinstellungen (Axiome) für dieses Thema sind z.B.: Meine Gefühle mache ich mir selbst. Die Form bestimmt das Erleben. Motivation ist ein Ergebnis der internen bildlichen Vorstellungen. Unsere Inneren Bilder bestimmen unsere Gefühle Für die Liste der 9 zertifizierungsentscheidenden NLP-Interventionen haben wir aus den 6 NLP-Interventionen, die wir an diesem Wochenende beispielhaft für Submodalitäten trainieren, die Intervention 2: "Submodalitätentransfer" ausgewählt. NLP-Interventionen zum Thema Submodalitäten 1. Assoziiertes & dissoziiertes Erleben von Ressourcen & Problemen 2. Submodalitätentransfer für befreiendes inneres angenehmes Erleben 3. Swish für Zwänge und Motivationsentwicklung 4. Praline-Muster (Godiva-Chocolate-Format) 5. Fast-Phobia-Technik zur Lösung von Phobien 6. Stucksituationen auflösen
7. Wochenende: Meta- & Milton-Modell (Sprache & Trance) In der Art wie Menschen Worte (z.B.: immer, sollen, Freiheit) und Sätze (z.B.: Weil ... --> deshalb ..., Es ist richtig ..., Ich bin zu alt für ..., Ich weiß genau was du denkst., Ich bin Raucher/Lehrer/NLPler/...) verwenden, drücken sie viel stärker ihre grundsätzliche Einstellung zum Leben aus und wie sie denken und handeln, als mit den Inhalten der Worte und Sätze. Durch die Art der Verwendung erzeugen wir bei uns und anderen, meistens völlig ohne es bewusst zu merken, behindernde und förderliche Trancezustände. Behindernde Trancezustände (beliefs) sind mit den Fragen aus dem Meta-Modell der Sprache auflösbar. Förderliche Trance ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Sie ist ein Weg mit seinem tiefsten eigenen Innern den Kontakt zu pflegen. Der Unterschied, ob wir einen leichteren Zugang zu Meditation oder zu Trance haben, liegt in der Kultur in der wir aufgewachsen sind. Meditation und Trance haben viele Berührungspunkte und sehr ähnliche Effekte. Sie bringen uns in Kontakt mit unseren inneren Schätzen; mit dem was uns wirklich ausmacht; dem Kern unseres Seins; unserer Weisheit. Daraus können wir Freude, Lebenskraft, Energie, Zuversicht, Urvertrauen, Ausgeglichenheit, ... schöpfen. Jeder auf seine ganz individuelle eigene Art. Für die Liste der 9 zertifizierungsentscheidenden NLP-Interventionen haben wir aus den 12 NLP-Interventionen, die wir an diesem Wochenende beispielhaft für das Meta- & Milton-Modell trainieren, die Intervention 6 "Meta-Modell-Fragetechnik als Kombination für behindernde Beliefs (Verzerrung, Generalisierung)" ausgewählt, weil sie das Meta- und Milton-Modell gut verbindet und sehr tief geht. Diese Intervention ist auch eine Vorschau auf die Ausbildung zum NLP-Master, bei der der Umgang mit behindernden Beliefs (Überzeugungen), Wahrnehmungsfiltern (Meta-Programme) und Werte sich als roter Faden durch alle Masterwochenenden zieht. NLP-Interventionen zum Thema Meta- & Milton-Modell 1. Meta-Modell-Fragetechnik für Verallgemeinerungen (Universalquantoren, Generalisierung) 2. Meta-Modell-Fragetechnik für Ursache-Wirkung und Komplexe Äquivalenz (Verzerrung) 3. Meta-Modell-Fragetechnik für Modaloperatoren (Verzerrung) 4. Meta-Modell-Fragetechnik für verlorener Performativ und Vergleich (Tilgung) 5. Meta-Modell-Fragetechnik für unklare Aussagen und Nominalisierungen (Verzerrung) 6. Meta-Modell-Fragetechnik als Kombination für behindernde Beliefs (Verzerrung, Generalisierung) 7. Umgedrehte Meta-Modell-Verletzungen zur Erzeugung von Trance und Erlebnistiefe 8. „Go First“: lass deine Stimme aus deinem inneren Zentrum kommen 9. Hypnotische Sprache mit eingebetteten Aufforderungen, Fragen und Zitaten 10. Trance mit 3 Gegenständen um die Weisheit des Unbewussten zu nutzen 11. Zähltrancetechnik mit NLP-Format als Strukturierungshilfe 12. Tranceeinstiegsübungen für Übungsgruppenanfänge
8. Wochenende: TimeLine (aktuell von Prof. Dr. Barbara Schott - mehr unter diesem Link) Menschen speichern mental in sich ihre erlebten und vorgestellten Ereignisse in 3 typischen Formen. Bei Through-Time befinden sich alle Ereignisse vor ihm sichtbar und die Zeitlinie ist vollständig außerhalb des Körpers. Bei In-Time befinden sich vergangene Ereignisse hinter ihm und zukünftige Ereignisse vor ihm und die TimeLine geht in der Gegenwart durch seinen Körper hindurch. Bei der Mischform, der Between-Time, befinden sich vergangene und zukünftige Ereignisse vor ihm und die Gegenwart berührt seinen Körper. Menschen mit Through-Time (typisch Anglo-Europäisch mit der Vergangenheit meistens links und der Zukunft meistens rechts) haben einen Überblick über die Ereignisse und eine größere Distanz dazu. Menschen mit In-Time (typisch Orientalisch-Arabisch) leben mehr im Hier und Jetzt des aktuellen Erlebens. Zeitlinien lassen sich nutzen um Menschen mit anderem Zeitverständnis besser zu verstehen, die eigene Wunsch-Zukunft anziehend und ressourcevoll zu gestalten und um vergangene belastende Ereignisse zu transformieren. Alle NLP-Interventionen lassen sich auch in TimeLine-Form durchführen. Manche NLP-Interventionen, wie z.B. Re-Imprint und Core-Transformation (Masterformate), nutzen die TimeLine als Teil. Für die Liste der 9 zertifizierungsentscheidenden NLP-Interventionen haben wir aus den 10 NLP-Interventionen, die wir an diesem Wochenende beispielhaft für TimeLine trainieren, die Intervention 3: „TimeLine zur Aktivierung von Ressourcen für zukünftige Ereignisse“ ausgewählt, weil sie die Grundprinzipien des Modells gut verdeutlicht. NLP-Interventionen zum Thema TimeLine 1. Erwünschte Zukunft auf der TimeLine plazieren und aktivieren 2. TimeLine als BodenankerTimeLine erforschen 3. TimeLine zur Aktivierung von Ressourcen für zukünftige Ereignisse 4. Ressourcen über „Paralleles Leben“ in die Zukunft bringen 5. Zeit-Progression und Teilziele aktivieren 6. Lebensweg an Weichen neu gestalten 7. TimeLine als Reimprint 8. negative Erfahrungen für die Zukunft nutzen 9. Change History auf der BodenankerTimeLine 10. Blockierte Ziele erreichen
9. Wochenende: Strategien Im NLP gibt es Mikro- und Makro-Strategien. Unter Mikro-Strategien versteht man die blitzschnellen inneren Abläufe im Gehirn nach einem äußeren Auslöser. Wenn ein anderer Mensch im Gespräch mit uns z.B. ein Reizwort sagt, dann läuft innerlich in Sekundenschnelle eine Abfolge von inneren Bildern, Sätzen und Gefühlen in unterschiedlichsten Arten (Submodalitäten) in uns ab. Dieser Ablauf ist entscheidend dafür, wie wir auf das Reizwort reagieren. Diese Prozesse laufen überwiegend unterhalb der Bewusstseinsschwelle ab. Dabei gibt es Strategien, die uns wunderbar dabei unterstützen uns im Leben wohl zu fühlen, und Strategien, die uns in unnötige schlechte Stimmungen bringen. Die unterstützenden Abläufe von Strategien bei erfolgreichen Menschen interessieren uns, damit wir sie Schritt-für-Schritt einüben und für uns nutzen können und die behindernden Strategien interessieren uns, weil allein schon das bewusst machen negative Abläufe behindern kann. Unter Makro-Strategien versteht man größere Abläufe, wie z.B. die Strategie von Walt Disney, die für seine großen Erfolge mitentscheidend war. In diesem Fall geht es um die Integration von Persönlichkeitsanteilen wie dem inneren Visionär, dem Handelnden und dem Kritiker. Nur durch ein gutes Zusammenspiel dieses Inneren Teams lassen sich Erfolge realisieren. Bei den Mikro-Strategien beschäftigen wir uns an diesem Wochenende damit wie sich jeder einzelne ganz individuell in seinem Leben so richtig wohl fühlt. Wann ist ihm das begegnet, welche inneren Bilder haben ihn dabei unterstützt, welche inneren Sätze sind dabei wichtig, wo hat er in sich was genau dabei wie gefühlt und wie kann er das auf sein aktuelles Leben übertragen und dort wieder aktivieren. Die Herausarbeitung von Strategien sind eine Vorbereitung auf die Ausbildung zum NLP-Master. Dort entscheidet sich jeder Teilnehmer für ein Masterprojekt und ein Modellierungsprojekt dazu. Für das Erreichen seines Projektes erarbeitet er sich hilfreiche mentale innere Strategien. Das können Strategien sein die er bei sich selbst in anderen Kontexten erfolgreich anwendet oder Strategien von anderen Menschen, die ein ähnliches Ziel wie sein Masterziel damit erreicht haben. Als Vorbereitung auf das Abschlusswochenende schreibt jeder in der Zeit zwischen den beiden Wochenenden eine Metapherngeschichte für einen anderen Teilnehmer. Das genaue Verfahren vermitteln wir beim Strategiewochenende. NLP-Grundeinstellungen (Axiome) für das Thema Strategien sind z.B.: „Die Landkarte ist nicht das Gebiet.“ oder: „Die Landkarte ist im NLP das Gebiet.“ Nur eine Vereinigung der inneren mentalen Kräfte führt zu außergewöhnlichen Ergebnissen. Es geht im NLP nicht um Wahrheit, sondern um Wirklichkeit. Wenn’s wirkt, dann war’s NLP. Für die Liste der 9 zertifizierungsentscheidenden NLP-Interventionen haben wir aus den 4 NLP-Interventionen, die wir an diesem Wochenende beispielhaft für "Strategie" trainieren, die Intervention 3: "Disney Strategie" ausgewählt. NLP-Interventionen zum Thema Strategie 1. Modellieren seiner besten Momente im Leben 2. Anker verschmelzen mit Augenbewegungen als immer einsetzbare Hilfe 3. Disney-Strategie zur Unterstützung bei der Planung neuer Vorhaben 4. Metapher schreiben mit NLP-Techniken und Trance zur Integration der Ausbildungsinhalte des NLP-Practitioners
10. Wochenende: Metaphern Am Zertifizierungswochenende geben wir den Teilnehmern Gelegenheit zu demonstrieren, dass jeder die 9 zertifizierungsrelevanten NLP-Interventionen und die 10 klassischen NLP-Ausbildungsthemen kompetent anwenden kann. Für dieses Wochenende hat jeder auch eine Metapherngeschichte geschrieben in der NLP-Interventionen und Trancesprache integriert sind. Außerdem trainieren wir die Anwendung von Metaphern als Rollenspiel am Beispiel der Entwicklung der Ausbildungsgruppe. NLP-Grundeinstellungen (Axiome) für dieses Thema sind z.B.: Metaphern verleihen der Seele Flügel. Man muss nicht weise sein, um zuzuhören, aber man wird weise, wenn man es tut. NLP-Interventionen zum Thema Metaphern 1. Metapherngrundprinzip im Märchenstil mit Problemeskalation und Lösung 2. Verhandlungsreframe mit Stimmungsaussage zur Erforschung unbewusster Impulse
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