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Das Graves-Modell und seine Anwendung im Coaching Nandana & Karl Nielsen
Die herunterladbare PDF-Version finden Sie unter diesem Link Dieser
Artikel beschäftigt sich mit der praktisch anwendbaren Nutzung des
Graves-Modells im Coaching. Dazu gehen wir darauf ein: 1.
Was ist das Graves-Modell? 2.
Woher kommt das Graves-Modell? 3.
Wer sind die wichtigsten Vertreter des Graves-Modells? 4.
Wofür ist das Graves-Modell ganz allgemein einsetzbar? 5.
Unsere praktische Erfahrung mit der Anwendung des Graves-Modells im
Coaching. 1. Was ist das Graves-Modell? Das
Graves-Modell ist ein Diagnose- und Interventionsinstrument zur
Entwicklung des wundervollen Potentials in Menschen, Gruppen, Firmen,
Organisationen und Nationen. Es erklärt den klassischen Werte-, Verständnis-
und Verhaltenswandel in der Kulturgeschichte der Menschheit. Dieser
Wandel, der sich über Jahrtausende vollzogen hat, entwickelt sich in den
letzten 100 Jahren immer schneller. Das Modell ermöglicht Einsichten in
die Gesetzmäßigkeiten dieses Wandels, in die Möglichkeiten der Unterstützung
friedlicher Veränderungsprozesse und hilft zukünftige menschliche und
gesellschaftliche Entwicklungen vorher zu sehen und positiv zu unterstützen
und zu begleiten. Faszinierend
ist, dass diese Prozesse in gleicher Art sowohl auf der Mikroebene der
Sozialisation eines einzelnen Menschen als auch auf der Makroebene ganzer
Nationen wieder zu finden sind. Im
Kern besagt das Graves-Modell, dass sich als Reaktion auf bestimmte
menschliche Existenzbedingungen bestimmte Wertesysteme entwickelt haben,
die als Wahrnehmungsfilter und Erklärungsschablonen menschliches
Verstehen und Verhalten steuern. In der Art wie sich die menschlichen
Existenzbedingungen weiterentwickeln, gibt es auch eine Weiterentwicklung
zwischenmenschlichen Verstehens und Verhaltens. Es ist so, als ob auf
jeder Gravesstufe ein weiterer Bereich des unendlichen menschlichen
Potentials freigeschaltet wird und sowohl den jeweiligen Menschen dann
ganz individuell zur Erhöhung seiner Denk-, Verstehens- und Handlungsmöglichkeiten
zur Verfügung steht, als auch der Menschheit insgesamt. Beim
Graves-Modell geht es um die Entfaltung des positiven menschlichen
Potentials auf allen Ebenen. Gravesstufe 1: Sammler & Jäger widmen sich der Gesundheit und den Körperbedürfnissen
Gravesstufe 2: Stämme
mit Häuptlingen & Medizinmännern beeinflussen Naturgewalten
Während
die erste Gravesstufe der Sammler und Jäger eher „ich“-zentriert war,
steht jetzt im Stamm das „wir“ im Mittelpunkt. Gemeinsame magische
Rituale sollen die Naturgötter besänftigen und vor bedrohlichen
Naturereignissen schützen. Auf dieser Stufe führen die
Existenzbedingungen zu Werten wie: Zugehörigkeit, Glaube an Naturgötter,
Magie, Unterordnung, … Die
Wahrnehmungsfilter sind darauf ausgerichtet, dass magische Kräfte und
Rituale vor bedrohlichen Naturgewalten schützen. Im Stamm muss man sich
unterordnen und es kann passieren, dass man erlebt, dass der Medizinmann
und der Häuptling sich mehr Rechte herausnehmen, als sie den anderen
Stammesmitgliedern zugestehen. Das kann zu Frustration und Unzufriedenheit
mit den herrschenden Zuständen führen. Unterordnung unter die
Stammesregeln bedeutet auch Unterdrückung von Gefühlen. Hier regt sich
jetzt das „Selbst“, das sich nicht dem Stamm und der Stammesmeinung
unterordnen will.
Die
dritte Gravesstufe mit dem Grundthema Macht & Selbstbehauptung
entwickelt sich auf Grund der Existenzbedingungen, die körperlich stärkere
Einzelgänger und Draufgänger fördern, die ihren Stimmungen und Gefühlen
folgen. Maximale sofortige Befriedigung der Bedürfnisse steht jetzt im
Mittelpunkt. Das Recht des Stärkeren setzt sich durch. Die Lehre vom Überleben
derer, die sich am besten behaupten. Jeder ist sich selbst der Nächste.
Statt Medizinmänner und Häuptlingen die mit Magie und Zauber regieren,
gibt es jetzt Helden und Anführer die sich mit Macht und Gewalt
durchsetzen. Cowboys und Gunmen erobern brutal den Wilden Westen,
Raubritter und Burgherren herrschen durch Furcht und Gewalt, Attila und
Alexander der Große erobern die Welt, Kriege, Raubzüge und Überfälle
sind das natürliche Recht des Stärkeren.
Gefahren,
die durch die 3. Gravesstufe ausgehen, findet die Mehrheit der Menschen
bedrohlich. Sie tun sich zusammen und schließen Verträge und Schwüre
und es gibt feste Regeln. An den Höfen der Königshäuser werden höfliches
Verhalten (Höflichkeit), gute Sitten und Manieren gefördert (siehe
Norbert Elias). Könige regieren über „teile und herrsche“. Menschen
lernen ihre spontanen Gefühle und Impulse zu zügeln. Es entwickeln sich
Moral und Ethik. Könige und Raubritter werden von Demokratien mit
umfangreichen juristischen Verfassungstexten und Bürokratien abgelöst.
Die Gewaltenteilung und Beendigung von Selbstjustiz dient der Befriedung
des Umgangs der Menschen miteinander.
Die
Zähmung der Gefühle auf der 4. Gravesstufe entwickelte eine Situation
mit ordentlichen Menschen, die eine Zeiteinteilung nach Uhren akzeptierten
und für den industriellen arbeitsteiligen Produktionsprozess geeignet
waren. Hieraus entwickelt sich das Bedürfnis nach Erforschung der Natur
und Technik, nach Selbstentfaltung und der Eroberung eines eigenen
Standortes in der Gesellschaft, der selbst kreiert wurde und nicht durch
die Geburt vorher bestimmt ist. Die Wissenschaft erforscht die
Naturgesetze und erfindet Maschinen, die in Fabriken einsetzbar sind. Der
Kapitalist betritt die Weltbühne und nutzt die Ergebnisse der
Naturwissenschaft für Massenproduktion und Fließbandarbeit zur
Vermehrung seines Kapitals und Reichtums. Wer das meiste Geld macht und
den größten Erfolg hat, ist berühmt und angesehen. Geld regiert die
Welt. Lobbyisten beeinflussen Staatsmänner und versuchen demokratische
Regelungen und Gesetze für ihre Gewinninteressen zu verändern. Das macht
das Leben mitgefühllos, konsumorientiert und fördert egozentrisches
Denken und Verhalten. Die Produktionsmöglichkeiten würden ausreichen die
mehrfache Weltbevölkerung zu ernähren und trotzdem sterben unzählige
Kinder an Hunger und behandelbaren Krankheiten. Gravesstufe 6: Vietnamveteranen, 68-er APO, Neue Frauenbewegung,
Gruppenselbst
Gravesstufe 7: Integral & Seinsmotivation, Selbstintegration, NLP
Ein
Mensch, der die 7. Gravesstufe voll entfaltet hat, ist in der Lage, die
positiven Aspekte auf jeder der unteren 6 Gravesstufen zu würdigen und zu
leben. Wie ein Delphin surft er mit Begeisterung durch alle Gravesstufen
und fühlt sich überall ganz natürlich zu Hause. Dudley Lynch
bezeichnete diese 7. Gravesstufe deshalb als die Delphinstufe und Menschen
auf dieser Stufe als Homo Sapiens Delphinus. Jede
Gravesstufe hat ihre Themen, Werte und positiven Seiten. Wenn diese Themen
und Werte voll entfaltet sind, werden die darin liegenden Begrenzungen für
die weitere Entfaltung des im Menschen liegenden Potentials sichtbar. Dann
beginnen Menschen sich nach den Werten der nächsten Gravesstufe zu
sehnen.
Die Gravesstufe 7, die auch als Internetgeneration
bezeichnet wird, beginnt formal mit der Einführung des www-Dienstes im
Jahre 1993. Der freie Zugang zu unendlichem Wissen im Internet jederzeit
und überall und die neuen Möglichkeiten der Selbstdarstellung (Blogs,
Flickr, Plazes) und des Kontaktes zwischen Menschen (Chatrooms, Skype,
Videokonferenzen, Qype, NLP) entwickelt sich und verändert ganz
selbstverständlich das Selbstverständnis und Zusammenleben. Seit 2002
wird das im Internet unter dem Begriff „web2.0“ diskutiert.
Selbstverständlich gab es schon immer außergewöhnliche
weise Menschen, die auch schon früher auf den Ebenen der Stufe 7 und höher
lebten. Deshalb konnte Clare Graves, Die
Entwicklung ist in gewissem Umfang vorhersehbar und realisiert sich schon
in einzelnen Menschen, bevor sie zur gesellschaftlich mehrheitsfähigen
Konsensusrealität wird. Während
manche Menschen sich noch auf den verbreitetsten Gravesstufen Bürokratie/Demokratie
(Graves 4), Wissenschaft/Erfolg (Graves 5) und Gemeinschaft/Subjektivität
(Graves 6) wohl fühlen, entstehen in anderen Zweifel und das Bedürfnis
nach Seinsmotivation/Integral (Graves 7), holistisch/global (Graves 8) und
Transcendence/Nichtdual (Graves 9). Coachee-orientiertes
Coaching orientiert sich auch an der Umgebung des Coachees, an seinen
Zweifeln und an seinen Bedürfnissen und Hoffnungen. Es holt ihn da ab, wo
er ist, und begleitet ihn effektiv und effizient auf seinem Weg. Das
Graves-Modell liefert dafür einen hervorragenden Rahmen um zu erkennen,
in welchem Wertemodell sich ein Coachee befindet und auf welches er
zustrebt. 2. Woher kommt das Graves-Modell? Professor
Clare Graves (1914-1986) entwickelte seine „Theorie“ des
„Graves-Modells“ in den 50er Jahren. Es handelt sich dabei um eine
Weiterentwicklung der berühmten Bedürfnispyramide, die von Mangel- zu
Seinsmotivation führt und die Abraham Maslow 1954 vorstellte. Nach
jahrelangen Studien zu Fragen wie: „Was ist ein psychologisch reifer
erwachsener Mensch?“, „Was ist der Sinn des Lebens?“, „Was ist
Selbstverwirklichung?“, entdeckte er im September 1961 die Zusammenhänge
des Graves-Modells. Er nannte es „das sich entfaltende, zyklische,
doppelspiralförmige Modell der menschlichen biopsychologischen
Reifeentwicklung“ (The Emergent, Cyclical, Double-Helix Model of Adult
Biopsychological Systems Development). Bei
seinen Testreihen fiel ihm 1959 auf, dass einige seiner Testpersonen
behaupteten, dass sie sich über die von Maslow als Endpunkt seiner Bedürfnispyramide
festlegte Selbstverwirklichung hinaus bewegt hätten. Während sie einige
Jahre zuvor ganz fest davon überzeugt waren, dass die Endstufe von
Maslows Beschreibung nach seiner Bedürfnispyramide voll auf ihre
Vorstellung eines reifen erwachsenen Menschen zuträfe, hatten sie sich
inzwischen darüber hinaus bewegt. Als
Graves die Sichtweise von Maslow, dass die „Selbstverwirklichung“ das
Ende der menschlichen Entwicklung sei, überwand, fand er aufgrund der
Ergebnisse seiner jahrelangen Befragungen sein nach oben völlig offenes
System der menschlichen Entwicklung. Auf
jeder Gravesstufe befinden sich Menschen in Existenzzuständen, die ihre
Gefühle, Motivationen, Moral- und Wertvorstellungen, Grad an
neurologischer Aktivierung, Lernsysteme, Überzeugungen, Auffassung von
geistiger Gesundheit, Auffassung und Präferenzen von Management, Bildung,
wirtschaftliche und politische Theorien und Praktiken usw. bestimmen. Clare
Graves hatte auch Kontakt zu Abraham Maslow, der im Alter in den
Diskussionen mit Clare Graves das Graves-Modell als Weiterentwicklung
seiner Bedürfnispyramide verstand und akzeptierte. Ein Buch von Clare
Graves zum Graves-Modell wurde nie fertig; es gibt nur zahlreiche Fachveröffentlichungen
von Clare Graves ab 1959 dazu. 3. Wer sind die wichtigsten Vertreter dieses Modells? Im
NLP-Bereich wurde das Gravessystem von Wyatt
Woodsmall und Tad James in ihrem Buch „Time Line“ 1988 auf 6
Seiten (S. 205-210) eingeführt. Seither ist es in einigen internationalen
NLP-Verbänden Teil des Curriculums der Ausbildung zum NLP-Trainer. Dudly Lynch
hat es 1993 als Grundlage für sein Buch: „DelphinDenken“ im Rahmen
seiner „DelphinStrategien“ ausführlich genutzt und darin rund 100
Seiten darüber geschrieben. Die
beiden Schüler von Clare Graves,
Don Beck und Christopher Cowan, haben das Gravessystem unter dem Namen „Spiral
Dynamics“ weiter entwickelt und es 1996 in ihrem gleichlautenden
Buch auf 331 Seiten umfassend dargestellt. Seit
dem Jahr 2000 benutzt der große Philosoph Ken
Wilber, der auch weltweit die Integralen Institute zur Erfassung der
Erkenntnisse der Menschheit auf allen wissenschaftlichen und kulturellen
Gebieten ins Leben gerufen hat, das Gravessystem in seinen Veröffentlichungen.
Zuerst in den Büchern „Integrale Psychologie“ (2000) und
„Ganzheitliches Handeln“ (2000) und dann widmete er diesem System
einen ganzen Roman: „Boomeritis“ (2002 mit 457 Seiten und rund
weiteren 500 Seiten Ergänzungen dazu im Internet). 4. Wofür ist das Graves-Modell ganz allgemein einsetzbar? Das
Graves-Modell kann z. B. eingesetzt werden als Diagnoseinstrument, als Präsentationsform,
als Rapport zu erkannten Gruppenwerten, als Methode der
Organisationsentwicklung, zur Verhandlungsführung bei
Auseinandersetzungen zwischen Menschen, Gruppen, Firmen und Nationen (Mediation)
und für Coaching. Beispiele ·
Wenn z.B.
ein Trainer in eine Firma kommt, dann kann er schon an Äußerlichkeiten
erkennen, ob alles ganz formal geregelt ist und überall bürokratische
Ordnung herrscht (Stufe 4 blau) oder ob protzende Statussymbole Reichtum
und Geldorientierung signalisieren (Stufe 5 orange) oder ob es viele
Hinweise darauf gibt, dass Menschen sich hier wohl fühlen sollen und
Gelegenheiten zum Gesprächsaustausch und Verweilen bestehen (Stufe 6 grün).
Mit dieser ersten Diagnose kann er sich schon auf sein Gespräch
einstellen. Auch die Art der Vorstellung, der erste Begrüßungskontakt
und die ersten Worte signalisieren, welcher der Stufen der Andere angehört
oder zumindest welche Stufe der Andere jetzt in dieser Situation für
angemessen hält. ·
Wenn ein
Coach einen neuen Klienten empfängt, dann signalisiert der Klient schon
durch seine ersten Worte und die Beschreibung seiner Ziele, auf welcher
Stufe er sich bewegt. Wenn der Coach darauf nicht angemessen reagiert,
entsteht Mismatching und der Klient wird sich nicht verstanden fühlen. ·
Wenn ein
Trainer sich einer Gruppe vorstellt dann zeigt die Erfahrung, dass es
hilfreich ist, von jeder Stufe etwas mit in die Präsentation zu nehmen.
Damit fühlen sich die Teilnehmer ganzheitlich angesprochen. Gleichzeitig
kann der Trainer beobachten, auf welche Stufe die Teilnehmer wie reagieren
und seine Präsentation mit dem Schwerpunkt auf der Stufe halten, die von
den Teilnehmern am besten verstanden wird. ·
Wenn Fragen
aus dem Publikum kommen, kann der Trainer heraushören, auf welcher Stufe
der Fragende eine Antwort am besten verstehen wird, und sich darauf
einstellen. ·
Es gehört
zum Coachingwissen, dass ein Klient oder eine Gruppe nicht einfach eine
der Gravschen Stufen überspringen kann. Wenn Sie Coaching für einen Bürokraten
machen, dann wird er Ansätze zeigen, um Erfolgsorientierung als nächsten
Schritt zu gehen. Für ihn ist das völlig angemessen. Er interessiert
sich vielleicht auch für delphinische Grenzüberschreitungen oder für
globales Denken. Solange er die Treppe nicht Stufe für Stufe geht,
besteht die Gefahr, dass er stolpert und das Coaching versagt. ·
Als
Organisationsentwicklung verwendet die NLP-Lehrtrainerin Mona Vogel von Stöger
und Partner in München (www.stoegerpartner.de) die Gravesmethode schon
seit vielen Jahren. Sie erklärt den Firmenteilnehmern die Stufen nach
Graves und lässt dann die Teilnehmer mit der Punktemethode aus der
Metaplantechnik diagnostizieren, wo sie selbst stehen, wo ihre
untergebenen Mitarbeiter stehen und wo ihre Vorgesetzten stehen. Dann
arbeitet sie mit den Teilnehmern daran, wie die nächste Stufe im
Unternehmen NLP-ökologisch realisierbar ist. ·
Bei jeder
Rede, die man vorbereitet, ist es hilfreich darauf zu achten, aus jeder
Gravesstufe ein paar Elemente zu integrieren. Beim Vortrag lohnt es sich
dann auch, die zu dem jeweiligen Element dazu gehörenden nonverbalen
Ausdrucksmöglichkeiten zu aktivieren. Das belebt den Vortrag, fesselt die
Zuhörer und spricht sie auf einer sehr tiefen Ebene an. Je nach Publikum
geht man nur eine Stufe weiter, als die Stufe, auf der man das Publikum
einschätzt. ·
Die
International Association of NLP-Institutes (IN) hat sich auf dem
Graveslevel 7 und höher strukturiert. Das bedeutet z.B., dass diejenigen
mit den meisten Informationen und der höchsten Einsicht in ein Thema
Entscheidungen zu diesem Thema treffen und nicht eine oft recht
uninformierte Graves-4-Mehrheit, wie es typischerweise bei deutschen
Vereinen bei MV-Abstim-mungen üblich ist. Auch der 1. NLP-Weltkongress
2006 in Berlin/ Potsdam wurde von der IN auf der Grundlage der
Gravesstufen organisiert, indem z.B. zuerst 20 Minuten für alle
Teilnehmer eine lebendige Art von Fortbildung in die erste Gravesstufe
gegeben wurde, dann 75 Minuten parallele Workshops, die sich darauf
bezogen, stattfanden, dann gab es 20 Minuten Fortbildung in die 2.
Gravesstufe und danach wieder 75 Minuten parallele Workshops mit Bezug
dazu und so weiter durch die ersten 7 Gravesstufen hindurch. ·
Wenn
unterschiedliche Nationen mit unterschiedlichen Wertesystemen miteinander
verhandeln, dann hilft es bei der Verhandlungsführung diese Unterschiede
gut zu kennen und angemessen zu berücksichtigen. Auch in Bereich von
Entwicklungshilfe stoßen manchmal emanzipierte Entwicklungshelfer aus der
Gravesstufe 6 auf Gesellschaften mit hoher Korruption und
Gewaltbereitschaft auf der Gravesstufe 3. Alles Reden bringt die
Entwicklungshilfe hier nicht weiter. Vielmehr braucht es zuerst die Einführung
von harten Regeln und Sanktionen auf der Gravesstufe 4, danach besteht die
Möglichkeit Erfolgsbelohnungssysteme, die Graves 5 entsprechen einzuführen
und erst dann ist Teamentwicklung auf der Gravesstufe 6 möglich.
Entwicklungshelfer, die sich darin auskennen, können sich hier viel
Frustration ersparen und ihre Hilfe im Sinne aller Beteiligten viel
effektiver einbringen. · Die Rechtsanwältin und Mediatorin Ulrike Hinrichs hat in ihrem sehr empfehlenswerten Artikel: "Blau ist reif für mehr Grün! Recht und Mediation auf den Gravesstufen", in Kommunikation & Seminar, Oktober 2006, S. 41 ff, die Anwendung der Gravesstufen zur Konfliktbearbeitung in der Mediation für Diagnose und Intervention dargestellt: www.verhandlungsraum.de 5. Unsere Erfahrungen mit der Anwendung des Graves-Modells
speziell im Coaching Zentrale
Themen der Menschheit, die eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung des
Potentials von Menschen spielen und auch in der Sozialisation jedes
einzelnen Menschen von Bedeutung sind, können im Coaching systematisch
reflektiert und genutzt werden. Unsere
Erfahrung bestätigt, dass für die Realisierung von gesundem ökologischen
Erfolg und Zufriedenheit im Leben die Themen der Gravesstufen als konkret
erlebte Basis mit gut reflektierter Grundeinstellung sehr hilfreich sind.
Fragen, wie der Umgang mit Gesundheit (Graves 1), beglückenden Momenten
im Leben (Graves 2), Selbstausdruck (Graves 3), Ordnung (Graves 4), Zielen
(Graves 5), Gemeinschaft (Graves 6) und Seinsmotivation (Graves 7), sind
Schlüsselfragen für begeisternde Erfolge, die für alle Beteiligten auch
im größeren Rahmen von Vorteil sind. In diesem Sinne verstehen wir
Coaching als Reflektionsprozess mit konkret umsetzbaren Schritt-für-Schritt-Maßnahmen
für die Entfaltung des wundervollen Potentials in einem Menschen unter
Berücksichtigung der systematischen Auswirkungen (NLP-Ökologie).
Selbstverständlich kommen dabei auch NLP-Methoden zum Einsatz, wie z.B.:
Kreis der persönlichen Exzellenz, War das die Absicht deiner
Kommunikation, 1.2.3. Position, New Behavior Generator,
Logische Ebenen, Time Line, ReImprint, Change Belief Cycle,
Core-Transformation, usw. Die
Schlüsselfragen aus den Gravesstufen stellen das größere Gefäß dar,
in dem solche NLP-Methoden dann optimal zielgerichtet einsetzbar sind. Wenn
z.B. einem Menschen in seinem Berufserfolg das magische Potential der
Einzigartigkeit beglückender kommunikativer Momente (Graves 2) verloren
gegangen ist, dann ist es in der Folge sehr wahrscheinlich, dass er seine
Arbeit als stumpfsinnig, lästig und langweilig empfindet. Damit kann er
sich und seine Kollegen völlig unabsichtlich finanziellen und
gesundheitlichen Schaden zufügen und sich unnötig in vielfältige
Konflikte bringen. Mit dem Wissen aus dem Diagnose- und
Interventionsinstrument des Graves-Modells können wir als Coach unseren
Coachee gezielt dabei unterstützen, sein in ihm liegendes Potential zum
Erleben von begeisternden kommunikativen Momenten zu aktivieren und
dadurch einen Beitrag zur Lösung von vielfältigen Konflikten konstruktiv
zu leisten. Schon
allein die Reflektion darüber, wo dieses Erleben im beruflichen Kontext
schon mal da war, wie es wäre, wenn es wieder vorhanden ist und was
konkret Schritt-für-Schritt wie genau von ihm dafür zu tun wäre,
bringen dann das Coaching hervorragend weiter. Die Nutzung von
NLP-Methoden unterstützt diesen Prozess der Aktivierung und
Implementierung des erforderlichen Potentials im Berufsalltag. Die
Grunddiagnose und Grundintervention geschieht durch das Graves-Modell. NLP
oder andere Coachingmethoden dienen dann der Verfeinerung und Steigerung
der Effektivität des Coachingprozesses. Schon
beim ersten Kontakt achten wir darauf, auf welcher Gravesstufe sich unser
Coachee präsentiert, auf welcher Gravesstufe er seine Herausforderungen
formuliert und welche Gravesstufen er nicht berührt. Zu
Beginn des Coachingprozesses gehen wir als NLPler mit unserem Coachee in
Rapport auf der Werteebene der logischen Ebenen von Robert Dilts, wenn wir
ihn nach seinem Coachingziel fragen und danach, was ihm dabei besonders
wichtig ist. Das unterstützt uns dabei einfach und schnell die vom
Coachee präsentierten Gravesstufen zu erfassen, seine Innere Welt
(Landkarte) zu verstehen und ihn da abzuholen, wo er ist. Einem
Coachee, der sich auf den Logischen Ebenen (Umgebung, Verhalten, Fähigkeiten,
Werte, Identität, Vision) als Graves 4 zeigt, brauchen wir normalerweise
keine Unterstützung auf dieser Ebene zu geben. Er ist korrekt gekleidet
(Umgebung), benimmt sich höflich (Verhalten), macht Understatements bei
der Beschreibung dessen, was er kann (Fähigkeiten), liebt Regeln und Pünktlichkeit
(Werte), hält sich für einen gerechten, wahrheitsliebenden Menschen
(Identität) und träumt davon, dass alle Menschen gut und friedlich
zusammen leben auf dem Hintergrund des Kant’schen Imperativs, sich
anderen gegenüber so zu verhalten, wie man möchte, dass sich andere
einem selbst gegenüber verhalten. In einem hierarchisch-bürokratischen
Arbeitsumfeld mit Regelungen und Vorschriften für alles kommen Menschen
mit dieser Grundeinstellung gut zurecht. Herausforderungen ergeben sich
bei dieser Einstellung mit der nächsten Gravesstufe, die erfolgs- und
leistungsorientiert den speziellen Einsatz des Einzelnen fordert und mit
Statussymbolen und Geld (Incentivs) lockt. Soll er sich auf diese neue
Denk- und Sichtweise einlassen? Kann er dem trauen? Darf er sich das
erlauben? War denn alles falsch, was er bisher gelebt hat? Wenn
Sie das Graves-Modell kennen, wissen Sie als Coach, dass es hier darum
geht, einen Coachee bei den Herausforderungen des Übergangs von Graves 4
zu Graves 5 zu begleiten und zu unterstützen. Auch wenn Ihnen als Coach
Graves 5 eventuell nicht besonders sympathisch ist, und Sie eventuell
bedingt durch Ihre Entwicklung auf Graves 6 stehen, mit Teamorientierung
und Rücksicht auf die Befindlichkeiten anderer zu nehmen (manche nennen
das irrtümlich systemisches Denken), so ist das in diesem Coachingkontext
für einen professionellen Coach jetzt irrelevant. Wenn
Ihr Coachee in seinem Arbeitsfeld in der Krise des Übergangs zwischen
Graves 4 und Graves 5 steckt, dann begleiten Sie ihn dabei. Diese Klarheit
Ihrerseits ist Teil Ihrer professionellen kommunikativen Coachingkompetenz.
Das Graves-Modell hilft Ihnen dabei zu wissen, worauf es im nächsten
Coachingschritt ankommt. Und wenn Sie Ihren Coachee dabei erfolgreich
begleiten und unterstützen, dann kommt er vielleicht 2 Jahre später
wieder, weil er inzwischen in einer New Economy Firma arbeitet und die
legere Art des Miteinander ihn vor die Herausforderungen des Übergangs
zwischen Graves 5 zu Graves 6 stellt. Wenn
ein Mensch in seiner Partnerbeziehung und Kleinfamilie Graves 6 lebt, sein
Arbeitsumfeld auf Graves 5 strukturiert hat und bei Treffen mit alten
Schulfreunden die Graves-4-Tradition hochhält, dann kommt er damit
vielleicht lange Zeit gut zurecht, dass diese unterschiedlichen Persönlichkeitsanteile
sich in ihm kontextabhängig aktivieren. Wenn er seine Lebenspartnerin mit
zum Treffen seiner alten Schulfreunde nimmt, wird diese vielleicht
erstaunt sein und wenn er seine Kinder ein Praktikum in seiner Firma
machen lässt, kommt es eventuell zu spannenden Diskussionen, die ihn
unter Umständen in eine Art Midlifekrise stürzen. Was
stimmt denn nun? Wer ist er wirklich? Weshalb fühlt sich seine
Lebenspartnerin mit seinen alten Schulfreunden (Graves 4) nicht wohl?
Weshalb kritisieren seine Kinder seinen erfolgreichen Führungsstil
(Graves 5)? Wie kommt es, dass sie sagen, sie würden ihn nicht wieder
erkennen? Sollte er in seiner Firma vielleicht doch mehr auf Corporate
Identity mit Gemeinschaftssinn und Teamentwicklung (Graves 6) achten?
Sollte er seine alten Schulkontakte und Beziehungen vielleicht etwas
zielorientierter, effektiver und effizienter (Graves 5) pflegen? Sollte er
gar in seiner Partnerschaft sich kommunikativ öffnen für seine
geheimsten Sehnsüchte nach Glückseligkeit, Flow und Freiheit (Graves 7
und höher)? Mit
dem Graves-Modell im Hinterkopf können Sie auf all diesen Fragewellen wie
ein Delphin genüsslich surfen und Ihren Coachee, in den jeweiligen
Bereichen, in denen er Sie um Unterstützung bittet, hervorragend weiter
helfen. Das Graves-Modell gibt Ihnen dabei den großen Rahmen.
Coachinginterventionstechniken, wie die schon genannten NLP-Methoden
helfen Ihnen bei der Umsetzung. Aus
unserer Erfahrung mit der Anwendung des Graves-Modells von Clare Graves
und des integralen Denkens von Ken Wilber haben wir für Coaching
Trans-Fragen entwickelt. „Trans“ bezieht sich dabei auf die
Unterscheidung von Ken Wilber zwischen Prärational (Graves 1-3), Rational
(Graves 4-5) und Transrational (Graves 6 und höher) sowie auf
Transformation im Sinne von Begleiten auf dem Weg von Problemen zu Lösungen.
Für einen Coach auf der Stufe 7 besteht die typische 7er-Kompetenz darin,
dass er auf jeder der Gravesstufen 1 bis 6 deren positiven Elemente kennt
und aus einer transrationalen Grundhaltung heraus gezielt fördern kann. Die
folgenden Trans-Fragen zu den jeweiligen Gravesstufen 1 bis 6 enthalten
ein riesiges Potential für die Entfaltung der Gravesstufe 7 und für
Coachingprozesse ganz allgemein. Wir haben damit sehr gute Erfahrungen
gesammelt und auch herausfordernde Situationen im Coaching in ein
wundervolles Fahrwasser mit vielen Aha-Erlebnissen und tiefen
Erkenntnissen gebracht. Spätestens,
wenn ein Coachingprozess an sich wiederholende Schleifen kommt, lohnt es
sich zu erforschen, ob es in einer der ersten 6 Gravesstufen Barrieren
gibt. Hat der Coachee zu wenig auf die Signale seines Körpers und auf
seine Gesundheit (Graves 1) gehört? Ist einem Menschen die Begeisterung für
die magische Einzigartigkeit zwischenmenschlicher Begegnung oder
lebendiger Natur (Graves 2) verloren gegangen? In welcher Art lebt er
seinen Selbstausdruck und ist mit tiefen, echten Gefühlen in sich im
Kontakt (Graves 3)? Hat er an den entscheidenden Stellen eine äußere
Ordnung entwickelt, die ihm über Regeln und Disziplin ausreichend
Sicherheit gibt (Graves 4)? Wie lebendig und frisch sind seine Ziele und
seine Neugier Dinge in der Tiefe zu erforschen (Graves 5)? Welche Feinfühligkeit
für und Rücksichtnahme auf andere Menschen, um Harmonie und Gemeinschaft
zu fördern, hat er als psychosoziale Kompetenz (Graves 6) entwickelt? Unsere
Erfahrung zeigt, dass wenn jemand über längere Zeit einen dieser
Bereiche aus seinem Leben ausklammert, oder wenn er einen nie kultiviert
hat, ihm das dann früher oder später im Weg steht und sowohl in seinem
psychischen Innern als auch im äußeren Miteinander zu Konflikten und
Krisen führt. Wir
empfehlen deshalb im Coachingprozess in angemessener Form auch diese
Trans-Fragen kreativ und flexibel abzuklären und produktiv zu nutzen.
Einerseits haben wir konkrete einfache kleine Beispiele angeführt, wie
jemand leicht Zugang zu dem jeweiligen Bereich finden kann und
andererseits ist die Reflektion der 6 Bereiche in Bezug auf spezielle
Herausforderungen (Probleme) und mögliche Lösungsalternativen sehr
hilfreich.
z.B.: Hände
reiben und auf Augen legen, Körper abklopfen, 3 Minuten dem Atem folgen,
gähnen/dehnen/strecken & genießen, schütteln/vibrieren/Laut dazu,
heiß/kalt duschen, …
z.B.: das
Potential in anderen sehen, anderen in die Augen schauen und sich darin
kurz verlieren, Kindern oder Tieren fasziniert zuschauen, eigener
Intuition spontan folgen, …
z.B.: Ärger/Wut
in sich amüsiert und liebevoll beobachten, unter einer Zugbrücke
schreien, wissen: „Meine Gefühle mach ich mir selbst“,
Ersatzhandlungen bewusst genießen, …
z.B.:
Disziplin für Entscheidungen aus 1-3 aufbringen, etwas intensiv aufräumen,
einem Rhythmus folgen, etwas sehr genau planen, meine Regeln aufschreiben,
Tagebuch, …
z.B.: sichere
Erfolge in den Alltag einbauen, etwas wirklich wissen wollen und gezielt
herausfinden, mit den eigenen Grenzen vernünftig experimentieren, sich belohnen,
…
z.B.: 5
Minuten Tagträumen von schönen Gesprächen, jemandem aufmerksam zuhören
und ihn wirklich verstehen ohne Ratschläge zu geben, sich in andere
hinein versetzen, …
Diese
„Trans-Fragen“ zu den Gravesstufen 1-6 sind vielseitig einsetzbar. Bei
der Organisations- (OE) und Corporate Identity-Entwicklung (CI) einer
Firma kommt es genauso darauf an positive Vorteile jeder Gravesstufe zu
integrieren wie bei jeder Teamentwicklung, beim Gruppen- und
Einzelcoaching und natürlich auch in Ihrem ganz persönlichen Leben. Sie
können dazu auch gut unser Graves Diagnostik Instrument (GDI) für die übersichtliche
Erfassung der Ausprägungen auf den Gravesstufen 1-9 (G1 bis G9)
verwenden. Der Wechsel zwischen der 6. und 7. Gravesstufe wird auch als
großer qualitativer Sprung von der Ebene 1 (1st Tier) zur Ebene 2 (2nd
Tier) diskutiert als der Wechsel von Mangel- zu Seinsmotivation. Die
Gravesstufe 7 hat die Hauptaufgabe (zumindest in unserer Nielsen-Auslegung
der Gravesstufen) die positiven Aspekte der Gravesstufen 1 bis 6 zu
kultivieren und auf der Gravesstufe 7 zu integrieren.
Die
Entfaltung der eigenen Persönlichkeit geschieht auf allen Gravesstufen.
Jede fehlende Integration einer Gravesstufe führt dazu, dass die
positiven Aspekte dieser Stufe ins Negative kippen und sich als Störungen
und Behinderungen einschleichen; bei Firmen, Teams, Paarbeziehungen,
Mediation, in Therapie und im Coaching. Wir
möchten Ihnen mit diesem Artikel nahe legen, Ihre Erfahrungen damit zu
machen. Wenn
Sie Firmen (auch Selbständige) bei ihrer Entwicklung (OE/CI) coachen, können
Sie jetzt gezielt darauf achten, ob: G1-Energie, G2-Magie,
G3-Selbstbewusstsein, G4-Struktur, G5-Erfolg und G6-Gemeinschaft in einem
angemessenen positiven Verhältnis in der Firma entfaltet sind und wie
diese Stufen miteinander systemisch G7-Synergie erzeugen. Bei Teams können Sie darauf achten, wer im Team welche
Aspekte positiv einbringt oder wen Sie dabei gezielt coachen können,
negative Variationen in positive zu verändern. Im
Einzelcoaching können Sie Führungskräfte dabei unterstützen, ihr
volles Potential zu entfalten und berufliche Herausforderungen (Probleme)
jetzt auf dem Hintergrund der Erkenntnisse der Gravesstufen zu lösen. Und
selbstverständlich empfehlen wir Ihnen auch, ihr eigenes Leben dadurch zu
bereichern, sich mit Graves weiter zu entwickeln und Ihr Leben als
G7-Experte zu genießen (Selbstcoaching).
Wir
wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Anwendung des Graves-Modells und
freuen uns über Ihre Rückmeldungen dazu. Weiterentwicklungen
und Diskussionsbeiträge dazu finden Sie auf unserer Webseite zu Graves:
www.nlp-nielsen.de/graves und
der IN-Regionalgruppe Berlin: www.nlp-nielsen.de/IN-Mitglieder Grafiken: Robin
Bangel Autoren: Nandana
& Karl Nielsen Beide: Dipl. Psych., Dipl. Soz., NLP-Mastertrainer (IN),
Lehrcoach (IN) Mitorganisatoren des 1. NLP-Weltkongresses:
www.NLP-Weltkongress.de International
Association of NLP-Institutes (IN):
www.NLP-Institutes.net NLP & Coaching Institut Berlin:
www.NLP-Nielsen.de Graves@NLP-Nielsen.de Winterfeldtstr. 97, 10777 Berlin, Tel. 030 - 21 47 81 74, Fax
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