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Metapherngeschichten

Eisstern

 


Der Prinz von Schloss Sousouci

1) Nehmen wir einmal an es wäre ein Prinz der lebte auf Schloß Sousouci, in dem der Garten sehr perfekt und ordentlich angelegt war. Der Prinz war nicht so attraktiv, aber wenn er seinen Mund öffnete konnte man nur staunen, seine Worte waren begeisternd. Er verstand es mit seiner Sprache umzugehen. Wenn man das ganze Schloß von einer Metaebene aus betrachtete, war es in ein klares Blau eingehüllt. Im Schlossgaren wurde Federweise serviert, es spielte aus den Lautsprechern, don´worry be happy, und die Temperatur wechselte an diesem Tag immer wieder zwischen warm und kalt. Und wenn der Prinz die Stimmung am Abend so auf sich wirken lässt, dann fühlt sich das an wie ein Brausebonbon. Als ich im Gespräch mit dem Prinzen war, war ich auch sehr beeindruckt von seiner Persönlichkeit. Als ich dann das alles jemandem erzählte, sagte der mir von außen betrachtet fordert die ganze Beschreibung heraus, alles mal ein wenig näher zu betrachten, und den Dingen auf den Grund zu gehen. Überall in dem Park sah man Gänseblümchen, und es war zudem sehr sonnig, und Wolken die sich durch den Wind schnell bewegten waren zu sehen. Auf einmal sah ich auch ein kleines Kätzchen, dass sich eilig durch den Park bewegte, an vielen Bäumen vorbei, die voll grüner Äpfel waren. Wenn man die ganze Stimmung auf sich wirken ließ war da ein Gefühl der Sehnsucht und der positiven Unruhe, besonders auch wenn man Meeresluft auf sich wirken lies. Der ganze Park war Kreisförmig angelegt. Und ich nahm war, wenn ich das alles in mich aufnehmen könnte, das würde Resourcen in mir freisetzen, wo ich besser begreifen könnte was in Teilnehmern bei Seminaren vorgeht, und ich würde eine viel bewusstere Kommunikation erleben, und damit auch meinen Job für mich gesehen viel besser machen können.

2) Während ich einige Zeit auf dem Schloß lebte merkte ich wie ich mich immer mehr veränderte, und wie ich viele Dinge die ich hier sah auf einmal in mein Leben integrierte. Ich lernte auch, dass ich nicht alles schon perfekt können muß was ich da wahrnahm, und das ich trotzdem vieles veränderte. Und umso länger ich dar war, war es für mich so, wie wenn ich mich in einen warmen Sand hineinbutteln würde, es war wie Ockergelb und es tat einfach herrlich wohl, es war in einem Schlaraffenland, wo unendlich viele Früchte waren. Und ich erinnerte mich an ein Märchen, indem jemand 3 Aufgaben lösen musste und er dann die Prinzessin bekommen hat. Einmal gab es Bananensaft bei 25 Grad, der unwahrscheinlich fruchtig schmekckte, und es wurde Tango getanzt, und auf einmal entdeckte ich dann all die vielen Sonnenblumen und die Keutzchen auf den Bäumen. Ich bekam auch richtig Lust zum wandern in den Bergen. Und wenn ich auch an die Granatäpfel denke, und das positive Gefühl wie nach dem Streching, und ein Geruch von Zimt machte sich am Abend immer mehr breit. Wenn ich das alles in einem Symbol darstellen müsste dann wäre das eine Kadinskykatze. Ich merkte immer mehr das durch den Aufenthalt in dem Schloß sich mein Leben veränderte. Sichtweisen aus der Vergangenheit waren ganz anders, ich hatte auf einmal ganz andere Wahrnehmungen und Perspektiven. Früher fühlte ich mich immer ein wenig gehemmt, und wollte alles berechnen, jetzt war alles viel freier und intuitiver. Ich habe jetzt auf einmal alles in einem ganz anderen Rahmen gesehen. Ich dachte jetzt auch nicht mehr so sehr an meinen Job, sondern ich merkte das diese Zeit für mich ganz persönlich sehr bereichernd war, und ich war so richtig wohlig müde, und war sehr auf die Perspektiven gespannt.

3) Wenn ich es genau betrachte ist ein positiver Prozeß in Gang gekommen, der eine beständige Entwicklungsperspektive eröffnet. Wenn ich mich von der Metaebene aus betrachte, bin ich nicht mehr so an feste Normen gebunden, und viel gelassener. Es eröffnet sich für mich ein weites Feld von Energie, Flexibilität und Kreativität. Durch meine Zeit auf dem Schloß ist mir klar geworden, dass ich in Zukunft erfolgreicher und glücklicher sein werde statt vollkommener. Und ich habe erkannt das jedes Problem auch ein Geschenk beinhaltet. Wenn ich mir die Zukunft im Schloß vorstelle, dann sehe ich die Landschaft bunt und vielfältig, das ganze Farbenspektrum ist vorhanden, und ich erinnere mich an Dornröschen. Auch Kolumbus war so ein Entdecker, indem ich mich wiederfinden kann. Ich sehe im Schlossgarten schäumendes Bier, eine kreative Temperatur von 20 Grad, es läuft Memories von Barbara Streisand, und ich esse ein Litschiyogurteis, und sehe ein weites Rappsfeld vor mir, und das Frühlingswetter ist sehr anregend, und ich komme mir vor wie eine Elefantenmutter die sich im gehen befindet, und ich denke dabei an eine Physolis, und ein Gefühl von Ruhe, Gelassenheit, Aufmerksamkeit und Vorfreude stellt sich ein. Dieser Frühlingsduft ist einfach fantastisch. Es ist wie wenn viele positive Erlebnisse zu einer gewaltigen Resource verschmelzen. Und wenn ich dann mit offenen Augen durch das Fernrohr in die Zukunft schaue bin ich aufgeregt was da alles noch passieren wird. Es ist auf jedenfall so, wie wenn ich kontinuierlich damit beschäftigt wäre einen Panzer ab zu werfen. So ein Aufenthalt in dem Schloß ist schon etwas gewaltiges, es verändert die Vergangenheit völlig, es macht sie wie neu, und man wird fähig ganz unterschiedlich Perspektiven ein zu nehmen, und es ist so, als ob das Leben etwas sehr spannendes wäre. 

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