NLP Berlin NLP Nielsen NLP Practitioner Coach MasterTrainer Ausbildung NLP Coaching Berlin 

 

NLP & Coaching Institut Berlin 

 

Startseite  |   Über uns  |   NLP-& Coach-Ausbildungen  |  Terminübersicht  |   Firmentraining   |   Coaching  |   Sitemap

Metapherngeschichten

Eisstern

 


Woody und Oscar

Es war einmal vor langer, langer Zeit.....

....... ein junger Mann Namens Woody Allen, welcher bereits viel wusste, aber dennoch unglücklich war. Er lebte im grauen, nebeligen Land der Flüsse.

Dort herrschte Tag ein, Tag aus „prägewittriges“ Wetter, welches sich in einer gedämpften Stille äußerte.

Woody Allen nahm täglich ein Bad im lauwarmen Fluss. Dort tauchte er und bewunderte den verborgenen Stil der Lotusblütenpflanze. Er fragte sich, ob er wohl jemals die Lotuspflanze in ihrer vollen Blüte sehen würde. Gehört hatte er davon. Ungewissheit überkam ihn, welche ihn traurig stimmte.

Als Woody wieder auftauchte, lag der rothaarige Kater Oskar entspannt, aber aufmerksam am Ufer. Oskar war bekannt für seine Intelligenz und den damit verbundenen Scharfsinn.

Er fragte Woody, was mit Ihm los sei?

Woody: „ Ach Oskar, ich habe hier keinen Spaß mehr, mir schwebt Höheres vor!“

Oskar: „Was genau meinst Du mit Höherem?“

Woody: „ Ich suche nach einer neuen Heimat, welche mich glücklicher macht!“

Oskar: „ Woran erkennst Du, dass eine Heimat Dich glücklich macht?“

Woody: „ Das Wetter, es muss sonnig und warm sein, so dass die Lotusblüten blühen!“

Oskar: „ Also Deine Heimat gefällt Dir nicht mehr, so ziehe los und verfolge Dein Ziel, das Land der Lotusblüten zu finden! Es werden Dir auch Hürden und Schwierigkeiten begegnen, aber bedenke stets, dass auch die Hürden eine sinnvolle Botschaft für Dich enthalten!“

Woody äußerte noch ein paar Befürchtungen, der Weg ist zu weit und man muss immer wissen, worauf man sich einlässt. Das wüsste schließlich jeder.

Kater Oskar beruhigte Ihn mit gelassener Stimme: „ Ein Weg, den Du noch nie gegangen bist, kann nicht zu weit sein und es ist auch nicht nötig zu wissen, worauf man sich genau einlässt, das erhält ja den Reiz einer solchen Reise.“

Woody wusste, dass Oskar Recht hatte.

Wenige Tage später machte er sich auf die Reise. Sein Dorf  gab ihm den Namen „ einer , der ausflog, um das fürchten zu lernen“, aber auch das hielt ihn nicht von seiner Reise ab.

Oskar gab ihm ein Kehrpaket, gepackt mit Leitungswasser, geschmacklosen, aber sehr nahrhaften Tofu und eine grüne unreife Banane.

Eine fürchterlich klingende Melodie aus Dissonanzen ging ihm durch den Kopf, was wohl nur seiner Nervosität zugrunde lag. Auf seiner Reise durchquerte er nun eine klippige, steinige Landschaft. Es erforderte all seine Aufmerksamkeit und lief spiralförmig, um sich nicht an einem Stein zu verletzen.

Das Wetter war sehr wechselhaft. Zwar attraktiver als in seiner Heimat, aber auch nicht richtig schön und freundlich.

Auf seinem Weg traf er einen weiteren Wanderer, welcher sich als „ Der suchende Pinoccio“ vorstellte. Die beiden rasteten bei einem Glas Milch und ein paar Tafeläpfeln und „Der Suchende“ erzählte, dass gleiche Ziel wie Woody Allen zu haben, das Land der Lotusblüte zu finden.

Woody war fasziniert, sowohl vom „ Suchenden“, als auch vom unvergleichlich interessanten Geschmack der Äpfel.

Die Witterung veränderte sich erneut und eine klare Frische gab den beiden Wanderern die Zuversicht, weiter zu laufen und sich somit Ihrem großen Ziel zu nähern.

Aus der Ferne erklang ein mittlerer Gong.Sie liefen diesem entgegen.

Woody war sich nach einigen Stunden Fußweg nicht mehr sicher, ob er dem „Suchenden Pinoccio“ trauen konnte. Er hieß schließlich „ der suchende“ und was Pinoccio wohl zu bedeuten hatte.

Sie machten erneut Rast. Woody ging allein zum Fluss, wo ihn plötzlich ein weiser Mönch mit rosigen Wangen erschien.

 

Mönch: „ Hallo junger Mann, ihr seid auf der Suche nach dem Land der blühenden Lotusblüte und ihr seid zweifelsfrei ein reifer und kluger Mann geworden auf euerer Reise. Dennoch habt ihr Angst. Glaubt mir, ihr habt die Kraft, alles zu erreichen, was ihr euch vornehmt, junger Mann!“

 

Woody war für einen Augenblick sprachlos, dann schüttete er dem Mönch sein Herz aus: „ Aber werter Mönch, ich habe einen Begleiter, der stets seinen eigenen Willen durchsetzt, um unsere Route zu bestimmen, das ärgert micht.“

Der Mönch bat Woody, sich einmal in seinen Begleiter hineinzuversetzen und vielleicht sich selbst aus dieser Perspektive zu betrachten.

Das tat er. Dann bat der Mönch ihn, das ganze von außen zu betrachten.

Uns auch das tat er. Und tatsächlich, ihm wurde klar, dass er selbst gar nicht wusste welche Route er wählen sollte, so dass er wahrscheinlich nie voran käme. „der suchende“ hingegen war stets entschlossen und zuversichtlich, da er wohl die Gewissheit in sich trug, den richtigen  Pfad zu wählen.

 

Es erklang ein tiefer langer Gong und der Mönch war verschwunden.

Just im selben Moment wechselte das Wetter in ein sonniges Spätsommerwetter mit angenehmer Temperatur. Frischer Erdgeruch umgab die beiden Wanderer, als sie ihren Weg gen neuer Heimat wieder aufnahmen.

Woody erwähnte den weisen Mönch lieber nicht, beschloss er. „ Der Suchende“ würde ihn noch für verrückt halten.

Nur wenige Meter hinter sich gelassen, wurden die beiden von einem schwarzen Panther gestoppt. Dieser lief ihnen mit geschmeidig fließendem Gang entgegen.

Panther: „ Ihr seid wohl auf der Suche nach dem Land der Lotusblüte!“ rief er aus. „ Da gibt es nur ein kleines Hindernis, ich habe bin sehr hungrig und wenn ihr mir nicht ein gutes Mahl reichen könnt, muss ich mich wohl mit einem von euch begnügen!“

Die beiden Wanderer bekamen es mit der Angst und suchten krampfhaft nach verbliebenen Fressalien in ihren Rucksäcken.

Woody sprach: „ Werter Panther, eine reife geschälte Banane und etwas Tofu ist alles was ich Euch bieten kann!?“

Der Panther nahm die Banane und verschlang sie: „ Ohhhh welch vollmundiger Geschmack. Ihr habt Glück, ich lass euch weiter ziehen. Nehmt euch in Acht, ein zweites Mal lass ich Euch nicht von dannen ziehen.“

Sichtlich erleichtert rannten die beiden Ihres Weges, als sie plötzlich erstarrten.

Da war es! Das Land der Lotusblüte in Ihrer vollkommenden Blüte.

Umgeben von terassenförmigen Reisfeldern, welche saftig grün im Wasser standen.

Die Wanderer ließen sich nieder und genossen den Ausblick Ihrer neuen Heimat und stießen mit frischen Quellwasser an 

zurück zur Metapherngeschichten-Übersicht


 

Sie können den folgenden Link  für Ihre Anmeldung oder Fragen verwenden

oder damit unseren E-Mail-Rundbrief abonnieren, den wir alle 2-4 Monate versenden.

Bitte hier klicken, dann öffnet sich ein Antwortformular.

 

 

NLP- & Coaching-Institut Berlin

10777 Berlin, Winterfeldtstr. 97, Nandana & Karl Nielsen

www.NLP-Nielsen.de, Tel. 030 - 21 47 81 74, Fax - 73, Infos@NLP-Nielsen.de

                                   Impressum