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Ausgewählte bisherige Anfragen und kurze Antworten
von uns dazu:
Thema: Sonstige Themen
Die Namen und Angaben zu Personen haben wir verändert.
Anfrage 26
Ich möchte NLP Practitioner werden. Wer kann mir helfen? L.
>---------------------------------------------
Kurze Antwort
Liebe/r L.,
NLP-Practitioner kann man werden durch die NLP-Grundausbildung zum
Practitioner. Sie umfasst mindestens 18 Tage und 130 Stunden Trainingszeit.
Auf meiner webseite www.NLP-Nielsen.de/nlptext.htm findest du die
Mindestinhalte einer Practitionerausbildung zusammengefasst; so ziemlich
am
Ende der Seminarunterlagen (drittletzte Seite). In Deutschland erhälst
Du
Adressen von NLP-Lehrtrainer von der Deutschen Gesellschaft für
NLP e. V.,
Tel. 0231 - 52 60 10.
Ich bilde in Berlin alle NLP-Stufen nach den DVNL-Richtlinien aus.
Informativ sind auch die webseiten von www.nlp.de und www.nlp.at
Sende mir bitte eine weitere eMail, falls du dazu mehr Fragen hast.
Mit freundlichen Grüßen wünsche ich dir einen wundervollen
Tag
Karl
Anfrage 35
wie werde ich selbstbewusster wie verliere ich die scheu meine meinung
zu
äußern ?
>---------------------------------------
Kurze Antwort
Hallo Christian
Wie wirst du selbst bewußter? Am besten, indem du bewußter
verstehst was du
tust. Dadurch, daß du dich mit dir selbst beschäftigst und
damit, wie die
Art wie du dich verhältst, bestimmte Reaktionen hervorruft. Du
kannst ein
zusätzliches Bewußtsein entwickeln von deinen Handlungen,
dein
Selbstbewußtsein. Das läßt sich trainieren.
Die Scheu, deine Meinung zu äußern, verlierst du, in dem
Maße, wie du dich
selbst akzeptierst. Solange wie du deine Meinung doof findest, und
sei es
nur deine Meinung von dir, solange wird die Scheu da sein. Die Scheu
ist nur
ein Anzeigeinstrument, das dich darauf aufmerksam macht, daß
es in dir etwas
zu trainieren gibt. Suche nach der positiven Absicht, die hinter der
Scheu
steht und nach der Fähigkeit, die es für dich im nächsten
Schritt deiner
Entwicklung zu trainieren gibt, dann regelt sich das mit der Scheu
von ganz
alleine.
Viele Grüße und alles Gute
Karl
Anfrage 37
Guten Tag!
Ich habe Probleme mit einem Kollegen. Er hat so gut wie kein
"Fingerspitzengefühl" für den Umgang mit KollegInnen und
so ziemlich alle
sind genervt (natürlich auch ich). Und er wundert sich, wenn wir
einen Bogen
um ihn machen bzw. gereizt reagieren.Wie kann ich mit solch einem Kollegen
umgehen?
Liebe Grüße von Diana
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Kurze Antwort
Liebe Diana,
die kürzeste Antwort ist: "Verändern Sie Ihr Verhalten solange,
bis die
Reaktionen die Sie bekommen in die Richtung gehen, die Sie möchten."
Oft ist
das nicht einfach. Wenn Sie von Ihrem Kollegen ein anderes Verhalten
möchten, dann können Sie ihn entweder zum Coach oder Psychotherapeuten
schicken oder Sie können sich selbst solange in Ihrem Verhalten
verändern,
bis er als Reaktion auf Ihr Verhalten sein Verhalten ändert. Damit
trägt er
dazu bei, daß Sie Flexibilität in Ihrem Verhalten trainieren.
Da Sie das
sowieso oft brauchen ist das auch okay. Erster Schritt besteht darin,
sich
ein konkretes Ziel zu schaffen. 2. Schritt sein Verhalten zu planen
und
umzusetzen. 3. Schritt: Reaktionen beobachten. 4. Schritt: Eigenes
Verhalten
solange verändern, bis Sie die Reaktionen bekommen, die Sie gerne
möchten.
Ich wünsche Ihne dabei viel Erfolg.
Mit freundlichen Grüßen
Karl Nielsen
Anfrage 38
Hallo, ich bin 24 Jahre alt und z.Zt. Student. Ich habe eine Frage
an Sie
zu dem was ich als "Gegenteils-Prinzip" bezeichne : Sobald ich einer
Sache
oder deren Ausgang mit einer optimistischen oder positiven Einstellung
(Freude, Erwartung, etc.) gegenübertrete, entwickelt sich ab diesem
Zeitpunkt
mit fast 100% Wahrscheinlichkeit alles negativ für mich. Genau
der
umgekehrte Fall tritt ein, falls ich mir schon den schlimmsten Fall
innerlich vergegenwärtige und "schwarz sehe", worauf sich alles
zu meinem
Besten entwickelt. Das Problem hierbei ist nun, daß ich gemäß
meinen
Beobachtungen von Natur aus dazu neige immer alles möglichst positiv
zu
sehen und nicht allzu schwer zu nehmen, doch wendet sich dann sofort
alles
zum Schlechten, aber immer alles negativ sehen zu "müssen", um
halbwegs klar
zu kommen und immer meine innere Einstellung "gewaltsam" zu ändern,
macht
mich noch ganz krank. So spiele ich z.B. nie um Geld oder mache mir
Hoffnungen
nach Prüfungen, da sonst das Prinzip voll zuschlägt (Ist
Ihnen noch nie
aufgefallen, daß immer diejenigen Tests bestehen, die am meisten
rumjammern).
Nun habe ich es schon mit Autosuggestion versucht, um mich nicht unnötig
von diesem "Gegenteils-Prinzip" prägen zu lassen oder versuche
eine taoistische
Grundeinstellung einzunehmen die nicht versucht alles in "Gut" oder
"Schlecht zu unterteilen" und erwartungsfrei an die Dinge heranzugehen,
doch
bisher hilft alles nichts...Könnten Sie mir vielleicht einen Tip
geben damit
klar zu kommen? Viele, vielen lieben Dank im Voraus...Tobias.
>---------------------------------------
Kurze Antwort
Lieber Tobias,
ich kenne dazu nur die Arbeit mit inneren Teilbereichen. Es gibt psychische
Bereiche in dir, die dadurch etwas gutes für dich tun möchten.
Nur über
einen intensiven Kontakt zu diesen Persönlichkeitsanteilen sehe
ich eine
Möglichkeit das zu beeinflussen. Nur durch die Würdigung
dieser Bereiche und
eine positive freundliche Kontaktaufnahme kann sich Verständnis
entwickeln
und die Bereitschaft dieses Bereiches andere Methoden für seine
positiven
Ziele zu nutzen. Wenn dir das gefällt, dann empfehle ich dir das
Buch: "Der
Weg zur inneren Quelle", Connirae und Tamara Andreas, Junfermann-Verlag,
1995, 300 Seiten, 39 DM.
Viele Grüße
Karl
Anfrage 43
Liebe Nandana, lieber Karl, durch Zufall bin ich auf diese Internetseite
aufmerksam geworden und habe mich spontan entschlossen, Euch zu schreiben.
Ich weiß nicht, ob ich mit meinem Problem hier richtig bin, aber
ich denke
ein Versuch ist es wert.Ich heiße Elisabeth, bin 31 Jahre alt
und habe drei
Kinder im Alter von 12, 10 und 4 Jahren. Ich war 12 wunderschöne
Jahre mit
Ludwig verheiratet und wir waren superglücklich. Ludwig hatte
am 10. Mai 1999
einen schweren Motorradunfall, an dem er keine Schuld hatte. Seine
Verletzungen waren so schwer, daß er auf dem Weg ins Krankenhaus
im
Rettungshubschrauber gestorben ist. WARUM????? Ludwig war selber
Hubschrauberpilot im Rettungsdienst. Er hat tausend anderen mit dem
Hubschrauber das Leben gerettet und er selber stirbt darin. Ich kann
das
einfach nicht begreifen. Wie soll ich leben ohne Ludwig? Er war der
wichtigste
und wunderbarste Mensch in meinem Leben. Mit ihm konnte ich über
alles reden
und er war immer für uns da. Ich vermisse Ludwig in jeder einzelnen
Minute.
Das tut so weh, das kann sich niemand vorstellen. Mein Leben kommt
mir noch
so endlos lang vor ohne ihn. Wo ist Ludwig jetzt??? Gibt es ein Leben
nach dem
Tod? Ich weiß es nicht. Jeder sagt, ich muß jetzt stark
sein für die Kinder.
Das stimmt ja auch und ich bin immer für sie da. Aber was ist
mit mir? Ich
möchte mich so gerne anlehnen und kippe ins Leere. Ich fühle
mich, als wäre
ich ganz alleine auf der Welt. Von meiner Familie wohnt niemand in
meiner
Nähe. Ich habe zwar gute Freunde, die mir versuchen zu helfen
so gut es
geht, aber irgendwie bringt es mich nicht weiter. Ich habe das Gefühl
ich
sitze in einer Achterbahn und die Fahrt hört einfach nicht auf.
Ich habe
Ludwig nach dem Unfall nicht noch mal gesehen. Das Beerdigungsinstitut
hat mir
abgeraten, weil seine Verletzungen so schwer waren. Ich weiß
nicht, ob das
richtig war. Mir fehlt irgendwie der endgültige Abschied. Ich
hätte ihn so
gerne noch mal gesehen, ihn noch ein mal angefaßt, noch ein einziges
mal
sein Hände gespürt. Ich kann und will es einfach nicht begreifen,
daß Ludwig
wirklich nie wieder kommt, mich nie wieder in den Arm nimmt....ich
liebe ihn
so sehr. Ich wäre so gerne dabei gewesen, als Ludwig gestorben
ist. Ich habe
das Gefühl, als Ludwig mich mehr gebraucht hat, als all die Jahre
zuvor, war
ich einfach nicht da. Es kommt mir vor, als hätte ich ihn im Stich
gelassen.Wie soll ich aus diesem schwarzen Loch jemals wieder rauskommen?
Ich habe schon mal an eine Selbsthilfegruppe gedacht, aber in unserer
Umgebung keine gefunden.Für eine Antwort wäre ich Euch sehr
dankbar.
Liebe Grüße Elisabeth
>---------------------------------------
Kurze Antwort
Liebe Elisabeth,
vielen Dank für das Vertrauen und herzliches Beileid. Ich würde
auch oft
gerne wissen WARUM????? manche Dinge auf dieser Welt sich so ereignen.
Andererseits finde ich es wunderbar, daß du so schöne 12
Jahre mit Ludwig
hattest. So geht es nicht jedem. Das ist eine echte Quelle der Kraft.
So
etwas hat nicht jeder erlebt. Vielleicht ist nach dieser wunderschönen
Zeit
jetzt angesagt ganz selbständig dich zu entwickeln. Ich weiß
zwar nicht
warum das im Leben manchmal so ist und ich weiß, daß es
unterschiedliche
Phasen der Entwicklung im Leben jedes Menschen gibt. Wie wäre
es, wenn du
mit Freude nach hinten schaust auf all die schönen Erfahrungen,
die dir
Kraft und Orientierung geben und dich eindeutig auch dafür entscheidest
nach
vorne zu schauen wo du wie vom Leben herausgefordert wirst und gebraucht
wirst und deine ganz spezielle Art des Menschseins sich zeigen kann,
anderen
Mut macht und alte Wunden heilt und dazu beiträgt, daß diese
Welt sich in
die richtige Richtung entwickelt, zu einem Platz, wo jeder gerne lebt
und
Möglichkeiten hat Glück zu erfahren immer hin und wieder.
Das hätte Ludwig
sicher auch so gewollt.
Und wenn es keine Selbsthilfegruppe in deiner Nähe gibt, könntest
du
vielleicht diejenige sein, die eine gründet, um anderen Menschen
in so einer
Not Verständnis und Orientierung zu ermöglichen. Informiere
mich bitte,
falls du das wirklich machst. Darüber würde ich mich sehr
freuen.
In der Suchmaschine Meta-Ger habe ich zu Trauer folgende Adresse gefunden,
die Selbsthilfegruppen unterstützt. Dort gibt es für dich
evnetuell mehr
Informationen:
http://www.trauerakademie.de/PTFR.NSF/Inhalte/Default
Mit vielen freundlichen Grüßen
Karl
Anfrage 46
Hallo Ich habe ein Problem bzw. eine meiner Mitarbeiterinnen hat ein
Problem. Sie stiehlt nämlich den anderen Mitarbeitern Geld. Wenn
ich richtig
informiert bin, dann nennt man das Kleptomanie und das ist eine Sucht.
Wir sind in der gesamten Belegschaft 100%ig sicher, daß nur diese
eine
Mitarbeiterin in Frage kommt. Es ist eine sehr gute Mitarbeiterin von
uns,
sehr kollegial, fleißig undzuverlässig und deshalb für
mich unverständlich,
warum sie immer wieder Geld stiehlt. Die Mitarbeiterin weiß nicht,
daß der
Rest der Belegschaft vermutet, daß SIE die Übeltäterin
ist, da sie noch
nie ertappt wurde oder direkt darauf angesprochen wurde;es wurde allerdings
des öfteren mit IHR darüber geredet, daß die Mitarbeiter
gemerkt haben, daß
ihnen Geld gestohlen wurde, und daß es nur jemand von de rBelegschaft
sein
kann.Der Chef will jetzt eine Kamera installieren lassen, um endlich
einen
100%igen Beweis zu haben, da der jetzige Zustand nicht tragbar ist,
für mich
auch voll verständlich!
Durch diesen Weg werden wir aber höchstwahrscheinlich die gute
Mitarbeiterin verlieren, entweder sie wird entlassen, oder sie kündigt
selbst, was jedoch nicht in meinem Sinn wäre! Meine Frage: gibt
es noch
andere Wege, um das Problem zu lösen? Ich bedanke mich im Voraus
für die
Beantwortung meinerFrage.
Matthias
>---------------------------------------
Kurze Antwort
Lieber Matthias,
natürlich gibt es viele Wege nach Rom. Trancetherapeuten können
für so etwas
Geschichten erzählen, die das Unbewußte anspricht, ohne
daß das Bewußte
eingreift. Das bräuchte für dich allerdings eine längere
Ausbildung.
Geistheiler haben auch interessante Methoden dafür. Auch das bräuchte
einiges an Training. Ansonsten hilft nur direkte menschliche Ehrlichkeit
und
Offenheit. Spreche deine Mitarbeiterin sanft und klar darauf an. Erzähle
ihr von deinem Problem, das du damit hast, daß sie dir wichtig
ist, daß du
gerne möchtest, daß es eine Lösung dafür gibt,
usw. Verhalte dich dabei ganz
klar, ohne sie zu beschuldigen. Sage, daß du sie im Verdacht
hast und gerne
mit ihr darüber sprechen möchtest. Einen anderen Weg kann
ich dir hier nicht
empfehlen.
Viel Erfolg dabei.
Karl
Anfrage 53
Hallo Frau/Herr Nielsen, in 8 Wochen werde ich meine Abschlußprüfung
zum
Wirtschaftsinformatiker machen.Wie kann ich am besten gegen Lernmüdigkeit
bzw. gegen das negative Gefühl angehen, dass ich nicht genug gelernt
habe?
Lernen tu ich reichlich. Aber dennoch habe ich immer irgendwie ein
schlechtes Gewissen, wenn ich einfach mal was anderes als pauken mache.
>---------------------------------------
Kurze Antwort
Hallo Ernst,
vielen Dank für Ihre Anfrage und viel Erfolg bei Ihrer Prüfung.
Klar kann
man nicht immer nur pauken. Und etwas schlechtes Gewissen irgendwie
ist
durchaus üblich. Ich weiß ja jetzt leider nicht welches
Ausmaß das bei Ihnen
hat. Wenn es wirklich nur "irgendwie ein schlechtes Gewissen" ist,
dann ist
das völlig okay. Ihre negativen Gefühle wollen Sie lediglich
unterstützen
und sicherstellen, daß Sie auf keinen Fall durch die Prüfung
fallen. Also
gute Nerven, und bleiben Sie am Ball!
Mit freundlichen Grüßen,
Nandana
Anfrage 54
Ich bin Grafik-Designerin und seit 16 Jahren selbständig tätig.
Vor fünf
Jahren sind wir von Hamburg an die Schlei gezogen und seitdem läuft
es
beruflich immer schlechter. Jetzt traue ich mich schon gar nicht mehr
Geld
für meine Arbeit zu verlangen, aber ich muß doch meinen
Lebensunterhalt
verdienen. Jetzt bilde ich mich gerade in Sachen Web-Design weiter.
Da gibt
es aber so viele Hobby-Bastler das ich wieder vor dem gleichen Problem
stehe. Ich bin Gestalterin und kein Kaufmann. Wie kann ich aus dieser
Negativ-Spirale rauskommen?
>---------------------------------------
Kurze Antwort
Liebe Melanie,
Fragen sind der erste Schritt und jeder Weg beginnt mit dem ersten
Schritt.
Damit bist du erstmal auf dem richtigen Weg raus. Die schönste
Frage ist
wohl: "Wenn ich in dieser Situation bestimmte Fähigkeiten entwickeln
müßte,
um damit zu recht zu kommen, welche sind das?" Und die nächste
Frage ist
danach: "Wie kann ich diese Fähigkeiten Schritt für Schritt
trainieren?"
Dann mache einfach einen Schritt nach dem anderen und bleib im Training
dieser Fähigkeiten. Jeder Schritt in diese Richtung ist dann ein
Schritt in
die Richtung aus der Negativspirale. Auch ruhig bleiben und sich in
sich
zentrieren und auf die innere Weisheit achten und auf die eigene
Ausgeglichenheit achten, das sind alles auch schon Schritte, die Boden
schaffen und aus der Spirale raus helfen.
Ich hoffe, das ist ein klein wenig Hilfe für dich.
Mit freundlichen Grüßen
Karl
Anfrage 67
Hallo, ich habe einen psychologischen Konflikt mit meinem Chef zu lösen:Er
ist 36 Jahre alt, führt eine mehr schlecht als recht laufende
Firma (ich
meine auf der Customer Service Richtung) und hat offensichtlich keine
Ahnung, wie er mich als seine einzige Sekretärin ab und zu mal
motivieren
oder aufmuntern oder sonst etwas machen kann. Konkretes Beispiel: ich
aquisiere einen neuen Kunden, mache eine Demo-CD auf HTML-Basis besonders
eindrucksvoll,schicke sie dem Kunden usw. und zum Schluß beißt
dieser große
Kunde tatsächlich an (was für die Firma ein finanzeiller
Segen ist). Nun
kommt die Vertretung dieser Firma zu uns und ich bereite alles professionell
vor, mein Chef verliert jedoch nicht eine Silbe über mein Zutun
zu diesem
Erfolg, sondern meint durch seine unpassenden Kommentare mich herumdirigieren
zu müssen (haben sie schon neuen Kaffee gekocht, Tassen gespült
etc. - als
ob das nicht selbstverständlich ist). Ich komme mir wie der Hampelmann
der
Firma vor. Auch ein Gespräch mit ihm hat leider nichts gebracht,
da er
offensichtlich keinerlei Kritik von mir (speziell, denn er scheint
einen
Komplex bezüglich "starken" Frauen zu haben) akzeptiert und den
Spieß
herumdreht und meint: "Ich solle bloß aufpassen, was ich sage..."
Tja, all
das ist ja eigentlich ok zu verarbeiten. Aber warum wurmt mich diese
Situation trotzdem bis nachts im Bett? Was kann ich aktiv tun, damit
mir
dieser unfähige Chef nicht auch noch meine Freitzeit versaut?
Bitte helfen
Sie mir. Ich bin auch schon in homoöpathische Behandlung und nehme
Lycopodium, das meine Angst- und Selbstwertgefühle tatsächlich
positiv
beeinflußt hat. Aber noch nicht genug.Vielen Dank für Ihre
Hilfe. Ich
brauche diese wirklich, denn die sachlichen Konflikte gehen schon in
persönliche Konflikte über, und das will ich nicht.
Viele Grüße, Dr. No.
>----------------------------------------
Kurze Antwort
Hallo Frau Dr. No,
ich steige mal bei der Frage ein, weshalb es Sie wurmt. Offensichtlich
ist
ihr Unbewußtes daran interessiert, daß sie diesen Konflikt
positiv nutzen
und Ihre kommunikative Kompetenz zu erhöhen. Professionelle Kommuniukation
heißt: "Verstehen kommt vor verstanden werden" und "Verändere
dein Verhalten
so lange bis du die Reaktionen bekommst, die in die Richtung deines
Ziele
gehen." Verändern Sie ihr kommunikatives Verhalten! Was müßten
Sie
trainieren, um damit besser umgehen zu können? Welche Fähigkeiten
und
welches Verhalten und welche inneren Überzeugungen? Wenn das alles
dafür da
wäre um Sie dazu zu bringen bestimmte Dinge in Ihrem Leben positiv
zu
verändern, so daß Sie spielerisch mit solchen Situationen
umgehen können,
welche Dinge wären dann wie von Ihnen zu verändern?
Ich hoffe, daß Sie diese Anregungen etwas weiterbringen.
Mit freundlichen Grüßen
Karl Nielsen
Anfrage 73
Hallo Ihr Beiden, mich beschäftigt gerade das Thema Wünschen
oder
Ansprüche. Wie kann ich für mich rausfinden ob es wirklich
ein Wunsch ist,
was ich an den anderen weitergebe oder ob ich mich selbst anlüge
und sage es
als Wunsch, und in Wahrheit ist es eine Foderung. Vielleicht könnt
Ihr mir ja
auf die Sprünge helfen. Ich merke nur dass das eine Gradwanderung
ist und
wohl auch ein gesellschaftliche Problem. Danke Doris
>----------------------------------------
Kurze Antwort
Liebe Doris,
was ist an einer Forderung auszusetzen? Jeder Wunsch beinhaltet ein
Stück
Forderung. Das ist eine liebevolle Art zu fordern. Im NLP gibt es für
Mediation (Streitschlichtung) die Technik "Schule des Wünschens".
Dabei
werden Forderungen als Wünsche umformuliert. Damit hat der andere
mehr
Freiheit darauf zu reagieren. Der Ton ändert sich. Die Konsequenzen
bleiben.
Vermutlich habe ich dein Problem damit noch nicht richtig verstanden?
Eventuell hilft dir mein Unverständnis dein Thema schärfer
zu formulieren?
Mit deinen Wünschen sprichst du andere an. Dieses Ansprechen nennt
man
"Anspruch". Wie wäre es mit dieser Definition?
Wie gut, daß es Menschen gibt, die Ansprüche und Forderungen
haben. Wie
sollte die Welt sich sonst verbessern?
Viele Grüße und alles Gute
Karl
Anfrage 76
Wie kann ich meine Konzentrationsfähigkeit trainieren? Was könnte
hinter mangelder Konzentrationsfähigkeit stecken? (hatte ich schon
als Kind)
>----------------------------------------
Kurze Antwort
Liebe Maren,
wir möchten Sie bitten, uns zu Ihrem Problem ein wenig mehr
Hintergrundinformation zu geben. Wie, wann, wo und unter welchen
Umständen genau leiden Sie an Konzentrationsstörungen?
Konzentrationsstörungen können sehr viele verschiedene Ursachen
haben.
Es kann eine angelernte Angewohnheit sein oder ein erfolgreiches
Vermeidungsverhalten, eine Mangelernährung oder zuwenig Bewegung
in frischer Luft, zuwenig Schlaf oder allgemeine Überforderung.
Liebe Grüße,
Nandana
Anfrage 77
Hallo Nananda,
Wann: meistens bei der Erledigung von Aufgaben, bei der mir die
Herangehensweise nicht richtig klar ist
oder bei Aufgaben, bei denen ich schon in Zeitverzug bin.
(das Gefühl habe ich fast immer)
Wie: die Konzentrationsschwierigkeiten äußern sich in vielen
"Schusselfehlern"
oder darin, dass ich immer wieder nicht das Wichtigste zuerst erledige,
dass ich mich leicht von innerlichen oder aeusserlichen Einfluessen
ablenken lasse
Unter welchen Umständen:
Mangelernährung, zuwenig Bewegung in frischer Luft und zuwenig
Schlaf
wuerde ich eher ausschliesen
Ich wuerde mich sehr ueber eine kurze Erlaeuterung zu "erfolgreiches
Vermeidungsverhalten" freuen. Geht das in die Richtung: "... naja,
nicht
fertig geworden, aber lag nicht an meinen z.B. intellektuellen
Faehigkeiten, sondern an meiner Konzentrationsschwaeche..." ?
Ich denke es ist einen Mischung aus angelernter Angewohnheit und
"Nervosität", besondere Schwierigkeiten, mich zu konzentrieren
habe ich
vor allem in lauter Umgebung.
Vielen Dank fuer Eure Bemuehungen
Maren
>----------------------------------------
Kurze Antwort
Liebe Maren,
erfolgreiches Vermeidungsverhalten gehört zur klassischen Form
der
Selbstsabotage. Vermeidung von Erfolg, Zuverlässigkeit, Disziplin
und vielen
anderen Dingen. Interessant hierbei ist vor allem, daß die Selbstsabotage
ja
einen wichtigen Sinn im Leben des Menschen hat, der sie anwendet (was
unbewußt geschieht). Das heißt, wenn ich plötzlich
mit dem konfrontiert
bin, was durch die Selbstsabotage vermieden wird, kann es nicht zu
meiner
Vorstellung von meinem Leben passen. Deutlicher: bleibe ich der Mensch
der
ich aktuell bin, auch wenn ich Erfolg habe? Oder droht dann eine
egozentrische Entwicklung meinerseits, oder verliere ich an Sensibilität,
oder werde ich überheblich? Wo bleibt meine Kreativität und
meine
Spontaneität, wenn ich plötzlich meine Arbeit in bestimmte
Zeittakte
einteile, so daß kein Zeitdruck entsteht?
Die Frage für Sie wäre: welche Erfahrung vermeiden Sie durch
die
Sicherstellung von Zeitverzug? Was befürchten Sie, würde
in Ihrem Leben
schiefgehen, wenn Sie Ihr Zeitkonzept verändern und Zeitdruck
dadurch
verhindern? Die Antworten, die Sie hierauf finden, können Sie
vielleicht
darin unterstützen ein Stück weiter auf dem Weg zu kommen,
um Ihre
Konzentrationsschwäche zu überwinden.
Viel Erfolg!
Nandana
Anfrage 93
Ich möchte gegen 2 Gesundheitsprobleme, die zwar noch nicht stark
ausgeprägt sind, aber von alleine sicher nicht besser werden,
ursächlich
(warum habe ich diese Probleme?) etwas tun. Was kann ich tun
und wo kann
ich dies in Berlin tun?
>----------
Bei meinen in der soeben abgeschickten e-mail genannten
Gesundhietsproblemen handelt es sich um eine Form von Migraene und
Schlaflosigkeit.
>--------------------------------------------
Kurze Antwort
Sehr geehrte Frau V. L.,
ich hatte bisher mit Migräne und Schlaflosigkeit ganz gute Therapieerfolge
in sehr kurzer Zeit: 3-5 Termine. Ich bin Dipl. Psych., Psychotherapeut,
nehme 150 DM für 60 bis 90 Minuten und arbeite hauptsächlich
mit
NLP-Methoden.
Karl Nielsen, Winterfeldtstr, 97, 10777 Berlin, Tel. 21 47 81 74
Vielleicht hilft Ihnen das weiter?
Natürlich kann ich Ihnen auch andere Therapeuten empfehlen.
Mit freundlichen Grüßen
Karl Nielsen
Anfrage 96
Sehr geehrte Frau Nielsen, ich habe ein Problem und möchte Sie
um
fachkundigen Rat bitten.Ich (und meine 2 Schwestern) wurde als Kind
über
mehrere Jahre von meinem Vater sexuell mißbraucht. Ich konnte
das bis vor 5
Jahren sehr gut verdrängen, lebte ziemlich normal. Seit 5 Jahren
habe ich
einen Partner und diese Beziehung gestaltetsich sehr streßig.
Wir sind in
unseren Ansichten und im Umgang mit Gefühlen total verschieden.
Immer wieder
kritisiert mich mein Partner und die Kinder lautstark und verletztend.
Dann
gibt es auch Zeiten, wo es harmonisch zugeht. Besonders in schlimmen
Phasen
oder Kurz danach muß ich schrecklich heulen, auch dann nach dem
Sex. Es ist
für mich ganz schlimm, innerlich gehe ich dabei fast kaputt. Ich
weiß, das der
Anlaß und das Ausmaß des Heulens nicht zusammen passen
und vermute, dass ich
meine Probleme auf meinen Partner projiziere. Ich wüßte
gern Rat, ein
empfehlenswertes Buch, eine spezielle Therapie ( ich hatte 97/98 schon
eine), irgendetwas, was mir weiter helfen könnte. Ich danke Ihnen
im voraus.
Mit freundlichen
Grüßen Steffi
>--------------------------------------------
Kurze Antwort
Sehr geehrte Frau Steffi .......,
vielen Dank für Ihre Anfrage.
In den letzten Jahren haben im therapeutischen Bereich und im Bereich
der
Selbsthilfegruppen viele Entwicklungen hinsichtlich der Bewältigung
von
Erfahrungen des sexuellen Mißbrauchs stattgefunden. Eine Therapie
würde ich
insbesondere bei Psychologen oder anderen Experten empfehlen, die sich
schwerpunktmäßig diesem Thema widmen. Die therapeutische
Landschaft ist
groß, um gezielt in ihr suchen zu können, schlage ich Ihnen
vor, sich an
Zartbitter e.V., Frauenselbsthilfe - Köln - Tel.: 0221/323000
zu wenden, und um die Zusendung einer Liste für Kontaktstellen
im
Bundesgebiet für Frauen, zu bitten. Zartbitter wurde von Ursula
Enders
gegründet, einer sehr kompetenten Frau in diesem Bereich.
Frau Enders hat ein Buch zu dem Thema für Experten herausgegeben:
"Zart war ich, bitter war`s", in dessen Anhang eine solche - leider
nicht
aktualisierte - 3 Seiten lange Liste zu finden ist.
Im Orlanda Frauenverlag ist das Buch : "trotz allem. Wege zur Selbstheilung
für sexuell mißbrauchte Frauen.", Ellen Bass, Laura Davis,
verlegt worden.
Ich hoffe, Ihnen etwas geholfen zu haben und wünsche Ihnen Kraft,
Ausdauer
und Erfolg auf Ihrem weiteren Weg.
Mit lieben Grüßen,
Nandana
Anfrage 98
Dann frag' ich mal: Ich habe Übergewicht und leide sehr dadurch
(80
kg/165). Mit 16, als das Leben mir noch mehr Freiheiten ließ
und ich
verliebt war, habe ich es aus eigener Kraft geschafft von damals 75
auf 56
kg hinunter zu kommen. Die Zeit danach ca. 6 Jahre habe ich mich toll
gefühlt. Mich getraut neue Dinge zu tun. Ich brauchte ja eventuelles
Versagen
nicht mehr auf mein Körpergewicht zurückzuführen (z.B.
beim Surfen oder im
Tanzkurs). Dieses Handicap hatte ich ja ausgeräumt. Nach Prüfungsstreß
und
begonnener Selbständigkeit bin ich jetzt wieder zu schwer. Die
Zeit für
Sport und gesunde Ernährung fehlt zu oft. Ich weiß alles
über gesunde,
fettarme Ernährung, habe kürzlich einen Kurs gemacht, indem
das Problem
verhaltenspsychologisch angegangen wurde. Aber ich komme immer wieder
auf
mich und mein Versagen zurück. Im Job muß ich alles geben.
Der Heimtrainer
für die Radtour zu nächtlcher Stunde ist auch noch zu selten
genutzt. Mir
fehlt das Licht am Ende des Tunnels, was meine Figur angeht. Auf Messen
oder
bei Kunden denke ich, dass ich erst bezüglich meiner Figur taxiert
werde. Mein
Figurproblem begleitet mich in jeder Minute, mein Unvermögen abzunehmen
zieht mir einen großenTeil meines nicht allzu großen Selbstbewußtseins,
das
ich im Job gut gebrauchen könnte, ab. Ich dachte schon mal, dass
es die
fehlende Freiheit ist, die mir erlaubte hinauszugehen, wenn die Sonne
scheint. Oder das feste Vertrauen, dass alles schon irgendwie gut gehen
wird.
Komisch finde ich nur, dass mein innerlicher Erfolgsdruck gerade das
Gegenteil bewirkt. Sowohl bei der Einhaltung eines gesunden Lebensprogramms
wie auch bei beruflichen Zielen, die ich mir zuweilen recht hoch stecke.
Für
einen Tip oder eine Anregung zu meinem Problem wäre ich sehr erfreut.
Vielen dank schon mal das Angebot Ritai
>--------------------------------------------
Kurze Antwort
Liebe Rita,
ich vermute, daß ich dir da nicht besonders gut helfen kann.
Du hast es
ausgesprochen. Es hängt an deinem Selbstbewußtsein. Durch
reines
Verhaltenstraining und positives Denken ist da meistens nicht viel
zu
machen. Es hört sich sehr nach verletztem inneren Kind an. Ich
kann dir nur
empfehlen dir liebevoll Zeit zu nehmen für dieses jüngere
Selbst oder
professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, die das innere Kind erreicht.
Schöne Bücher dazu sind von Erika J Chopich & Margaret
Paul erschienen,
z.B.: "Das Arbeitsbuch zur Aussöhnung mit dem inneren Kind"
Ich hoffe das ist eine Anregung, die dir weiterhilft.
Alles Gute
Karl
Anfrage 100
ich bin ein ehemaliges Mitglied einer kleine Sekte in Wien, ich bin
dank
der Bemühung anderer ehemaliger Mitglieder aus diesem Teufelskreis
ausgestiegen und sehe mich nun vor dem Problem die noch verbliebenen
Mitgieder zu "befreien" soferne es mir möglich ist, nur hab ich
Angst davor,
daß wenn ich erreiche, daß der Sektenanführer zum
Schluß alleine da steht,
er auch dementsprechend durchdreht und gefährlich werden könnte.
Gibt es
irgendwo Analysen über Gurus die die psychologischen Hintergründe
beleuchten? Ich weiß nicht wirklich weiter. Nichts zu tun wäre
unethisch,
etwas zu tun könnte gefährlich werden - nicht nur für
mich. Sektenstellen
können ebensowenig unternehmen solange der Anführer keine
Straftat begeht
und jemanden "nur" damit zu drohen daß ihm in einem anderen Leben
schlimme
Dinge zustoßen, wenn man dieses und jenes nicht tut etc - ist
leider keine
Straftat - der Staat sieht solchen Verbrechern gelassen zu und kann
nichts
unternehmen, die Verantwortung liegt bei ehemaligen Mitgliedern, die
Jahre
ihres Lebens durch die Sekte verloren haben und wissen wie schlimm
es ist in
einem solchen System gefangen zu sein. Und psychisch Gefangengenommene
interessieren unser Rechtssystem nicht. Was würden Sie mir raten
- was kann
ich tun? Und wo lese ich die Antwort auf meine Mail erhalte ich es
per Mail?
mfg V.
>--------------------------------------------
Kurze Antwort
Lieber V.,
ich bin wirklich kein Spezialist bei Sektenfragen. Selbst wenn es Analysen
über Sektengurus gibt, ist die Frage offen, ob dein Sektenguru
sich auch
dann im Einzelfall so verhält. Soviel ich weiß gibt es Selbsthilfegruppen
die darauf spezialisiert sind. Eine kurze Anfrage bei der Metagerm
Suchmaschine gab 135 Verweise bei dem Suchbegriff "Sekten". Dort findest
du
sicher mehr dazu als bei meiner allgemeinen menschlichen psychologischen
Superkurzberatung.
Verantwortung für sich übernehmen ist offensichtlich das
zu bearbeitende
Thema. Meine Empfehlung ist deshalb auch genau daran bei sich selbst
zu
arbeiten. Was bedeutet es für mein weiteres Leben 100 % Verantwortung
für
alles was ich tue zu übernehmen.
Ich hoffe, daß das etwas in die richtige Richtung ist.
Mit vielen Grüßen
Karl
Anfrage 104
Liebe Leute,seit eh und je habe ich Probleme mit der Konzentration,
was
mich mehr und mehr stört. Seit einiger Zeit versuche ich was dagegen
tun.
Leider ohne großen Erfolg. Jetzt wo ich die Fahrschule besuche,
möchte ich
meinen Gedankengang schon unter Kontrolle haben. Vielleicht haben sie
ein paar
Tips für mich? Gruß.....Tanja
>--------------------------------------------
Kurze Antwort
Liebe Tanja,
Konzentrationsstörungen sind ein dezenter Hinweis vom Unbewußten,
daß es
entweder Einwände hat gegen das Ziel, das man verfolgt, oder daß
eine
Tiefenentspannung in den Alltag besser integriert werden soll. Kontrolle
ist
gut - Kommunikation mit dem Unbewußten ist besser.
Ich hoffe, daß Sie mit dem Tip etwas anfangen können.
Alles Gute
Karl
Anfrage 106
Liebe Experten,
Mein Name ist Salvatore 29 Jahre alt, Italiener. Das wichtigste "Problem",
dass
ich seit 2 Jahren erlebe ist dass ich nicht mehr arbeiten will. Ich
habe 6
Jahre im Büro gearbeitet und vor 2 jahre habe ich mich gekundigt.
seitdem
"arbeite" ich als Volunteer :1 Jahr in Deutschland in einer Schule
für
autistische Kinder und seit 1 Jahr in England. Ich fühle nur mich
zufrieden,
wenn ich für meine Arbeit nicht bezahlt werde. Wieso passiert
mir das?
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Kurze Antwort
Lieber Salvatore,
vielen Dank für deine Anfrage. Wieso passiert dir das, daß
du dich nur
zufrieden fühlst, wenn du für deine Arbeit nicht bezahlt
wirst. Das kann
natürlich sehr viele Gründe haben. Es hängt sicherlich
mit deinen bisherigen
Lebenserfahrungen zusammen. Du suchst nach zufriedenstellenden
Arbeitsmöglichkeiten. Vielleicht stellst du mal zusammen, was
an den
Arbeiten die du bisher gemacht hast dich wirklich begeistert. Ich meine
die
Anteile die dir gefallen haben. Daraus kannst du dann schon eine Menge
erkennen. Andererseits nennst du deine Situation ein Problem. Ich nehme
an,
daß das heißt, daß du den Anspruch hast, eine bezahlte
Arbeit zu finden, die
dich zufrieden macht. Woraus entsteht die Zufriedenheit bei den
"unbezahlten" Arbeiten? Welche Werte von dir spielen dabei eine Rolle?
Lassen sich diese Werte und das was die gefällt vielleicht auch
anders
erfüllen?
Ich hoffe, das hilft dir etwas weiter.
Mit freundlichen Grüßen
Karl
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