|
|
NLP Berlin NLP Nielsen NLP Practitioner Ausbildung NLP Coaching Berlin |
||
|
NLP & Coaching Institut Berlin |
|||
|
Startseite | Über uns | NLP- & Coach-Ausbildungen | Coaching | Terminübersicht | Anmeldung | AGBs |
|||
|
Veröffentlichungen 5. Artikel |
|
|
Die überarbeitete und gekürzte Version des folgenden Artikels wurde im Junfermann Verlag in der Zeitschrift MultiMind, 4/02, S.10-15 veröffentlicht. Karl NielsenNLP ist WissensmanagementNLP ist die beste Sammlung von Methoden zur Förderung von optimaler inner- und zwischenmenschlicher Kommunikation, die ich kenne. Deshalb verstehe und vermittle ich diese Methoden in meinen Coach- und NLP-Ausbildungen sowie meinen Firmentrainings, um andere Menschen dabei zu unterstützen, ihre Eigenverantwortlichkeit, Flexibilität und Wahlfreiheit zu verstärken. Die Grundidee von NLP besteht darin, herauszufinden, wie besonders erfolgreiche Menschen etwas außergewöhnlich gut machen – und das Ergebnis anderen Menschen möglichst einfach zu vermitteln. Das ist auch die Grundidee von Wissensmanagement. Wenn jemand in einer Firma etwas besonders erfolgreich, gut und elegant macht, sollen alle anderen in der Firma die Möglichkeit erhalten, auch davon zu profitieren. Der Zusammenhang zwischen NLP und Wissensmanagement NLP ist deshalb Wissensmanagement, weil das verhaltensrelevante Wissen der außergewöhnlich erfolgreichen Kommunikationsexperten Fritz Perls, Virginia Satir und Milton Erickson durch Richard Bandler und John Grinder der NLP-Welt als optimierte NLP-Methoden zur Verfügung gestellt wurde und das NLP-Wissen für erfolgreiche Kommunikation permanent akkumuliert und weiterentwickelt wird. Auch die typische Schritte im Wissensmanagement sind im NLP berücksichtigt: Immer wieder wird zuerst definiert, was relevantes Wissen ist, nach dem man sucht, um die „Struktur der Magie“ herauszufinden, mit der man „Frösche in Prinzen“ verwandeln kann. Als zweites wird dieses Wissen bei hervorragenden Kommunikatoren identifiziert und durch Modellieren exzerpiert. Im dritten Schritt wird das Wissen in der NLP-Community über NLP-Ausbildungsseminare vermittelt. Die NLPler nutzen dieses Wissen im vierten Schritt, und fünftens pflegen Robert Dilts und die NLP-Verbände das gesammelte Wissen systematisch als NLP-Chief-Knowledge-Manager durch die NLP-Enzyklopädie und die Curricula. Seit Anfang der 70er Jahre wächst das NLP-Wissen permanent, weil NLPler sich in der Regel umschauen, wo jemand etwas erfolgreich und gut macht, es durch Modellieren herausarbeiten und verfeinern und der NLP-Community zur Verfügung stellen. Dabei geht es darum, sowohl das sichtbare Verhalten als auch die mentalen Aspekte zu erfassen und so zu strukturieren, dass andere Menschen beides leicht erlernen und nachmachen können. Daraus entwickelten sich pragmatische Slogans wie „Wenn's wirkt, dann war's NLP“, „NLP orientiert sich an der Wirklichkeit, nicht an der Wahrheit“ oder „Im NLP ist alles ehrlich geklaut“. NLPler kennen keine Rücksichtnahme auf Theorien. Die Wirkung und der Erfolg sind wichtig – und nicht, ob etwas mit den herrschenden Theorien übereinstimmt. In der Molekularphysik ist das genauso. Dort werden die Theorien verwendet, die für das jeweilige Experiment gerade gebraucht werden, auch wenn sie sich gegenseitig ausschließen – weil es auf die reale Wirkung ankommt, nicht auf die theoretische Wahrheit. Nun, im NLP ist nicht ganz alles geklaut, weil die real sichtbaren und mental elizitierbaren Komponenten erfolgreichen Verhaltens oft erst durch NLP verstehbar und mit NLP verfeinert werden. Außerdem trennt NLP die Spreu vom Weizen. Wenn NLPler sich auch bei anderen aktuellen Methoden kommunikativer Kompetenz umschauen und Elemente dieser anderen Methoden ins NLP integrieren, dann entspricht es dem pragmatischen Ursprungsansatz von NLP. In diesem Sinne benutze ich im NLP auch Methoden des Harvard-Modells, die übrigens mit unserem Six-Step fast identisch sind, sowie Methoden aus der prozessorientierten Psychologie (POP) von Arnold Mindell und das Gravesmodell, das zumindest früher Bestandteil der NLP-Trainerausbildung war (s. GANLP-Trainerrichtlinien). NLP ist ein offenes System von effektiven Methoden für kommunikative Kompetenz, das beständig weiterentwickelt wird. Wie wirkt Wissensmanagement? Wissensmanagement wird oft
falsch verstanden als eine sehr teure Einführung spezieller
Computerhard- und -software zur Sammlung irrelevanter geschäftsinterner
Trivialitäten, verbunden mit einem Anreizsystem zur Motivation der
uneinsichtigen unwilligen Mitarbeiter. Oft sieht leider auch die Realität
so aus. Einleuchtende Argumente sind dann, dass das Wissen von
ausscheidenden Mitarbeitern der Firma verloren geht, dass Lösungen, die
an einem Standort der Firma gefunden wurden, oft an anderen Standorten
nicht bekannt sind und dass Wissen, das in teuren Projekten erarbeitet
wurde, mit dem Ende des jeweiligen Projektes ebenfalls verloren wird.
Gierige Firmenleitungen lassen sich dann zu hohen Investitionen für
Wissensmanagement verleiten und wundern sich, dass es so nicht
funktioniert. Dort, wo Wissen auf der obersten Firmenebene als Macht
gehandelt wird, betrachten die Mitarbeiter ihr Wissen auch als ihre
Macht und ihre Arbeitsplatzsicherheit: Der Geist der Einstellung der
obersten Firmenebene durchzieht machtvoll das gesamte Firmensystem. Wissensmanagement und NLP teilen eine Philosophie der Freiheit und der Gemeinschaft. Nur in einer Firma, die geprägt ist von Teamgeist und einem hohes Maß an kollegialer Rücksichtsnahme, kann Wissensmanagement seine volle Wirkung zeigen: Wenn Menschen es lieben, sich gegenseitig zu unterstützen, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und teamorientiert zu arbeiten. Leider wird der Begriff „Team“ im Firmenalltag oft verstanden und gelebt als „Toll, ein anderer macht's“. Deshalb ist Teamentwicklung der entscheidende Schlüssel für erfolgreiches Wissensmanagement. Nur in einer Firma mit gelebter Corporate Identity, die eingebettet ist in hohe Werte, herausfordernder Visionen und einer entsprechenden Firmenphilosophie auf allen Firmenebenen, kann Wissensmanagement sein volles Potential entfalten. Und nur dann lohnt sich die Investition in Computerhard- und -software für Wissensmanagement. Bestandsaufnahme Zuvor braucht es eine
Entwicklung zur Kooperation zwischen den Mitarbeitern. Erst kommt die
Firmenphilosophie mit Visionen und vorgelebten Werten auf der obersten
Stufe der Firmenhierarchie, und dann kommen schrittweise auf den
darunterliegenden Ebenen der Führungskräfte und Mitarbeiter
Teamentwicklung und Corporate Identity. Manchmal haben die Mitglieder
der obersten Firmenhierarchie mit ihren veralteten Vorstellungen vom
Menschen resigniert. Sie glauben, sie müssten ihre Mitarbeiter
motivieren und kontrollieren, weil sie nur unter Druck arbeiten würden.
Wenn dieser Geist in der Firma herrscht, gehen nach und nach die besten
Mitarbeiter, und der Rest igelt sich im herrschenden Pessimismus ein.
Das sieht man dann unterschwellig an den Sprüchen auf Kaffeetassen oder
an kleine Comics, die an unauffälligen Stellen platziert sind: „Der
Chef hat immer recht“, „Radfahrer nicken nach oben und treten nach
unten“, „Wir sind hier auf der Arbeit, nicht auf der Flucht“,
„Der Fisch stinkt vom Kopfe“, „Management bei Champignons: viel
Mist draufwerfen, alles im Dunkeln halten, und wenn einer den Kopf raus
streckt – abschneiden“, „Gut, dass wir darüber gesprochen
haben“, usw. Wir haben es dann mit sich selbst erfüllenden
Prophezeiungen zu tun. Sowohl aus der Maslow'schen Bedürfnispyramide als auch nach dem weiterentwickelten Spiralmodell von Claire Graves ist ersichtlich, dass bei uns Menschen das Bedürfnis nach Selbstentfaltung der in uns wohnenden Fähigkeiten in den Vordergrund tritt, sobald die zentralen überlebensnotwendigen Bedürfnisse ausreichend erfüllt sind. Der Prozess der Zivilisation der Menschheit (siehe Norbert Elias) ist mit der Entwicklung des Kapitalismus und der Globalisierung nicht abgeschlossen. Vielmehr befinden wir uns im anglo-europäischen Raum mitten in einer kritischen Entwicklungsphase auf den von Mangelmotivation begründeten Stufen 4 bis 6 des Gravesmodells im Übergang zur zweiten Ebene, auf der die Seinsmotivation und das vernetzte systemische Denken auf der 7. und 8. Stufe als grundlegende Lebenseinstellung Gestalt annehmen (siehe zu Graves auch MultiMind 3/02). Erich Fromm hat diese Thematik von Mangel- und Seinsmotivation ausführlich in seinem Buch: „Haben oder Sein“ diskutiert. Reinhard Sprenger zeigte in seinem Buch: „Mythos Motivation“ auf, wie verheerend es sich auswirkt, wenn Führungskräfte meinen, dass sie ihre Mitarbeiter motivieren müssten. Das, was in Firmen die Arbeit am meisten stört, ist, dass Führungskräfte ihren Mitarbeitern im Wege stehen. Statt auf der Grundlage des Wissens, dass Menschen gerne arbeiten und Verantwortung übernehmen, dafür Sorge zu tragen, dass sich ihre Mitarbeiter ihren Fähigkeiten entsprechend entfalten können (siehe Maslow, Graves, Fromm), demotivieren Führungskräfte oft ihre Mitarbeiter – am meisten mit gut gemeinten mentalen oder finanziellen Motivationsanreizen. Hier bewahrheitet sich der Lehrsatz meines NLP-Lehrers Johann Kluczny: „Die meisten menschlichen Konflikte gehen zurück auf die ernsthafte Absicht, die Dinge zu verbessern.“ NLP und Graves NLP hat bei den hier
angesprochenen Themen durch die Integration fortschrittlicher Methoden
kommunikativer Kompetenz die Möglichkeit, sich selbst zu transformieren
und bei der gesellschaftlich anstehenden Weiterentwicklung angemessen
mitzuwirken. Auf der Basis von Seinsmotivation und systemischer
Netzwerke können NLPler sich selbst, das NLP und unsere Gesellschaft
weiterentwickeln. Die Vorbereitungen sind dafür weitgehend
abgeschlossen. Die Phase 1 des NLP in den ersten 7 Jahren (1972-1979)
hatte, auf der Gravesstufe 4, den Schwerpunkt die grundlegenden
Techniken in einem NLP-System zu ordnen (Bandler, Grinder, Dilts). Der
aktuelle Abschluss dieser Phase ist die NLP-Enzyklopädie von Robert
Dilts. In der Phase 2 auf der Gravesstufe 5 haben Anthony Robbins,
Ratelband und andere auf antörnenden NLP-Massenveranstaltungen gezeigt,
wie sich mit Hilfe von NLP jeder dafür begeistern kann, ein Gewinner
und Sieger zu sein. Die dritte NLP-Phase auf der Gravesstufe 6 befriedig
das Bedürfnis nach menschlicher Nähe und Offenheit. Es ist das NLP der
Sensitiven, wo alle im Kreis sitzen und jeder jeden sieht und alle
offenbaren, was sie in sich erleben. Diese Auseinandersetzung zwischen
Menschen der Gravesstufe 6 und jenen auf der zweiten Ebene der
Gravesstufen 7 und höher wird besonders ausführlich bei Ken Wilber
diskutiert. Erst auf dieser zweiten Ebene kommen Seinsmotivation und
systemisches Denken mit grenzüberschreitenden erfolgreichen Netzwerken
zur vollen Entfaltung. Hier ermöglicht das verbreitete Werteset, dass
jeder von und mit jedem lernt und jeder jedem ohne Konkurrenzängste
gerne weiterhilft. In der Krise dieser Entwicklung stecken aktuell NLP,
Wissensmanagement, Firmen und die gesamte Globalisierung. Nur durch eine
klare Orientierung an befreienden Werten wie Ethik, Flexibilität,
Seinsmotivation, Selbstverantwortung und NLP-Ökologie lässt sich diese
Philosophie der Freiheit, die in Wissensmanagement und NLP enthalten
ist, auch effektiv umsetzen. Ich unterstütze den Netzwerkgedanken mit integriertem Wissensmanagement unter NLP-lern der Gravesstufe 7 und höher u.a. durch meine Mitarbeit bei der weltweiten Vereinigung der NLP-Institute, durch das Angebot einer Trainerausbildung im Kooperationsnetzwerk mit 12 NLP-Lehrtrainern und auch dadurch, dass jeder meiner NLP-Kurse auch nach Beendigung der NLP- oder Coachausbildung über eine qualitativ hochwertige, passwortgeschützte Diskussionsliste Wissen austauschen kann. Ein Praxisbeispiel Die Beschäftigung mit Wissensmanagement begann bei mir ganz harmlos mit dem Auftrag, für die Führungskräfte einer Firma eine Zukunftswerkstatt durchzuführen. Ein Jahr später folgte ein Training in systemischem Denken und Handeln, und nach einem weiteren Jahr der Auftrag, für diese Führungskräfte Teamentwicklung in Form der Lernenden Organisation nach Peter Senge mit integriertem Abschluss zum NLP-Business-Practitioner durchzuführen. Das wesentliche Ergebnis war nach diesen 7 mal 3 Tagen Training innerhalb von 2 Jahren ein Wissensmanagement-Prozess, bei dem die Teilnehmer miteinander und voneinander lernten. Aus dezentral vor sich hinarbeitenden Führungskräften an unterschiedlichen Standorten in Deutschland entwickelte sich ein Team, das gerade auch in den alltäglichen Krisen des Arbeitsalltages lernte, sein Wissen gegenseitig zur Verfügung zu stellen und aktiv in Anspruch zu nehmen. Ist-Zustand & Motivation Als Einstieg in die Teamentwicklung, die eine
Voraussetzung für sinnvolles Wissensmanagement darstellt, ist es ganz
besonders wichtig, die Ist-Situation zu erfassen und ausgehend von ihr
die Motivation der Beteiligten an der Weiterentwicklung zu fördern. Wir
wandten hierzu die Eisbergtechnik von Arnold Mindells
Prozessorientierter Psychologie (POP) in Verbindung mit dem Reframing
aus dem NLP an. Mit einem Seil, das als Wasserspiegel den oberen Teil vom
Teil unter Wasser trennt, deutete ich einen Eisberg an. Dann ließ ich
die Teilnehmer auf kleine Kärtchen alle Ziele schreiben, die sie in der
Firma haben. Sie wurden als oberer Teil des Eisbergs ausgelegt und
besprochen. Im nächsten Schritt füllten die Teilnehmer für den
unteren Teil Karten aus für alles, was ihnen in dieser Firma passierte,
ohne dass sie es wollten – Dinge, die sie lähmten und die einfach so,
gegen ihren Willen, passierten. Ob das Kopfschmerzen waren oder ein
rauer Hals, Ärger über die Verwaltung oder Frustration durch andere
Mitarbeiter oder Fassungslosigkeit über die unverschämten Forderungen
mancher Kunden ... In Arbeitsgruppen gingen die Teilnehmer die einzelnen
Karten durch und überlegten, wie der jeweilige Inhalt als Antriebskraft
genutzt werden konnte, um was genau wie zu verändern. Welcher Veränderung
bedarf es in der Firma, damit keine Kopfschmerzen mehr entstehen, kein
rauer Hals, kein Ärger über die Verwaltung, keine Frustration durch
andere Mitarbeiter und keine Fassungslosigkeit durch unverschämte
Forderungen von Kunden? Zielorientierung im NLP bedeutet, das mental
entstehen zu lassen, was stattdessen da sein sollte – und sich in
diesen Situationen zu erleben. Durch die dissoziierte mentale visuelle
Zieltrance entsteht aus der Sicht von NLP Motivation. Ganz besonders
interessiert mich natürlich, was jeder selbst dafür tun kann, damit
sich die gewünschte Veränderung einstellt. Dazu erklärte ich den
Unterschied zwischen „Opfer sein“ und „sich aktiv für seine
Situation einsetzen“. Dann stellte ich die Frage nach den Auswirkungen
auf die Gesundheit und das übrige Leben, falls alles so bliebe, wie es
war. Ich bat die Teilnehmer, sich vorzustellen, dass 5 oder 10 Jahre
vergangen wären: Was wären sie bereit zu investieren, damit sich die
Arbeitssituation so verändert, dass sie sich wohlfühlen und die Arbeit
eine positive Auswirkung auf ihre Gesundheit und ihr sonstiges Leben
hat? Der Grundsatz dabei lautet: „Wenn Sie immer nur das tun,
was Sie schon immer getan haben, dann werden Sie immer nur das erhalten,
was Sie schon immer erhalten haben.“ Dagegen hilft nur ein Training in
Flexibilität mit neuen Verhaltensweisen und die Erkenntnis, dass sich
die Reaktionen der anderen am besten dadurch verändern lassen, dass man
seine eigenen Aktionen verändert. Für die Einführung von Wissensmanagement bereiten solche
Kommunikationseinheiten die Bereitschaft dafür vor, sich auszutauschen
und miteinander voneinander zu lernen. Nur in einem Klima, in dem jeder
eine hohe Motivation hat, sich für die Weiterentwicklung der Abläufe
in der Firma im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP)
einzusetzen, hat Wissensmanagement eine Chance. Bei der Sammlung der Ziele waren sich alle einig, und es wurden wundervolle, hehre Ziele entwickelt. Beim Zusammenstellen all dessen, was mit den Mitarbeitern gegen deren Willen passiert, fiel die Stimmung plötzlich ab. Überarbeitung, Stress-Symptome, emotionale Belastungen, Missverständnisse, unsinnige Arbeitskonflikte, Burnout, fehlende Anerkennung usw. wurden zusammengetragen. Die Frage nach den Folgen, sollte sich in den nächsten 10 Jahren nichts wesentliches daran ändern, verbesserte die Stimmung auch nicht. Erst die kreativen Ideen, was man aus diesen Situationen machen kann, wenn man sie als Antrieb für Veränderung benutzt, veränderten nach und nach die Atmosphäre. In der Gruppe entstand zuerst eine Art Wachwerden, dann ein kreatives Aktivwerden und schließlich Begeisterung. Die Führungskräfte entwickelten neue Ideen, was sie angesichts dieser Situation in nächster Zeit gezielt angehen würden. Sie tauschten sich aus, was wer bereits wo und wie erfolgreich geschafft hatte, und beflügelten sich gegenseitig. Das war Best Practice – oder Wissensmanagement auf Führungskräfteebene live. Gewinnbringender Umgang mit unangemessener Kritik Bei den Verhandlungstechniken übte ich mit den
Teilnehmern den Umgang mit unangemessener Kritik und Aggressionen. Dabei
ging es mir darum, zwischen Reiz und Reaktion den Abstand zu vergrößern
und den Verstand einzuschalten: Entscheidungsfreiheit statt unüberlegtem
Reagieren war das Ziel. Wenn Sie jemand kritisiert
und Sie sich betroffen fühlen, dann setzt oft eine automatische
Reaktion ein. In solchen Situationen ist hilfreich: 1. Zeit zu gewinnen,
2. sich zu entschuldigen, 3. den anderen zu würdigen, 4. die vordergründige
Sicht zu relativieren und 5. die Frage nach dem dahinterliegenden Wunsch
zu stellen. Zeit
gewinnen,
z.B. durch Backtrack: Wiederholen Sie, was der andere gesagt hat, mit
Ihren Worten und achten Sie auf seine Zustimmung. Sich
entschuldigen:
Sagen Sie, dass es Ihnen leid tut, wenn der andere Sie eventuell falsch
verstanden hat. Oder sagen Sie, dass Sie bedauern, wenn der andere sich
ärgert. Durch solche Formulierungen haben Sie keine Schuld zugegeben.
Vielmehr besänftigt das Ihren Gesprächspartner, und Sie haben wieder
mehr Zeit zum Nachdenken gewonnen, worum es eigentlich geht. Den
anderen würdigen:
Achten Sie auf Ihre innere Haltung. Denken Sie besonders jetzt daran,
dass es offensichtlich gerade eine interessante Chance gibt, etwas
Unvorhergesehenes zu lernen. Signalisieren Sie nonverbal Interesse,
Zuwendung und Offenheit. Unterstellen Sie Ihrem Gesprächspartner jetzt
eine positive Absicht. Sicht relativieren: Sagen Sie dann so etwas wie: „Ach, so sehen Sie das. Ich hätte das von diesem Standpunkt gar nicht gesehen. Das ist ja interessant, das auch mal aus dieser Perspektive zu betrachten.“ Die Relativierung wirkt auch auf Ihre Art, die Dinge zu sehen. Powerfrage
stellen:
„Was ist denn jetzt in dieser Angelegenheit Ihr konkreter Wunsch an
mich?“ Gegenseitige Kritik bleibt in einer Firma nicht aus.
Manchmal ist sie ungerechtfertig,
manchmal überzogen, und oft wird sie zurückgehalten, weil man nicht
gelernt hat, sie konstruktiv einzubringen. Dann kommt sie bei
unangemessenen Kleinigkeiten zum Vorschein und stört das Betriebsklima.
Gerade beim Austausch über die „beste“ Art, bestimmte Aufgaben zu
erledigen, entstehen leicht emotionale Kränkungen, die den gesamten Best
Practice-Prozess blockieren können. Hier ist es sehr hilfreich,
wenn alle Beteiligten gelernt haben, sich gegenseitig zu würdigen und
mit unvermeidbaren emotionalen Ladungen konstruktiv umzugehen. Im aktuellen Training gab es den Konflikt, dass der
Direktor auf der obersten Hierarchie-Ebene in anderer Intensität als
die anderen Führungskräfte die Gefahren ökonomischer Verluste durch
drohende schlechte Auftragsentwicklung erkannte. Niemand wusste klarer
als er, dass kreative Veränderung in der Firma notwendig waren. Dadurch
stand er unter einem viel größeren Verantwortungsdruck als die
anderen. Bei der Diskussion sensibler Bereiche vermittelte er diesen
Druck stellenweise durch lautstarke Äußerungen. Die anderen Führungskräfte
erlebten das als Angriff auf sich und ihre Arbeit. Erst als sie mit der
oben stehenden Übung lernten, den Abstand zwischen Reiz und Reaktion zu
vergrößern, konnten sie die positive Absicht ihres Direktors in der
Situation live verstehen und
damit konstruktiv umgehen. Das war ein wichtiges Element, um die Angst
der Führungskräfte, etwas falsch zu machen, zu verändern. Inhaltlich qualitatives Wissensmanagement ist nur in Teams möglich, in denen die Freiheit, Fehler machen zu dürfen, etwas nicht zu wissen und, ohne Sanktionen zu befürchten, danach fragen zu dürfen, von allen verstanden wird. Reframing im 6-Step-Stil Für alle Arten von Meetings trainiere ich mit den
Teilnehmern, wie sie Problemthemen in Meetings mit hohen
Erfolgsaussichten moderieren können. Diese Technik ist im NLP bekannt
als 6-Step. Sie wurde ursprünglich entwickelt, um mit psychischen
konfligierenden Persönlichkeitsanteilen zu arbeiten und lässt sich,
unter Einbeziehung weiterer NLP-Fähigkeiten, wunderbar als
Orientierungsformat für Mitarbeiterbesprechungen nutzen. 1.
Problem
klären und Ideen säen:
Bei der Eröffnung der Mitarbeiterbesprechung geht der Leiter auf die
Punkte ein, was bei dieser Besprechung besonders wichtig ist, stellt es
in den größeren Rahmen der Firma und sät nebenbei Ideen wie z.B.:
„Wir bearbeiten entstehende Fragen gemeinsam. Wir sitzen alle in einem
Boot.. Viele sehen mehr als einer.“ 2.
Kommunikation
mit dem „Unbewussten“ etablieren: Bei diesem Schritt werden die Mitarbeiter bei der Besprechung wie das
„Unbewusste“ zur Zusammenarbeit eingeladen. Der Leiter der
Besprechung klärt auf angemessene Art, wie die Bereitschaft bei allen
Beteiligten ist, über die unter 1. angesprochenen Themen ernsthaft zu
reden und dafür Lösungen zu suchen, welche allgemeinen übergeordneten
Fragen es dazu gibt, ob Vorbehalte existieren oder Themen, die dem einen
oder anderen als wichtiger erscheinen. Dabei achtet er ganz besonders
auf nonverbale Einwände und reframed diese gegebenenfalls als positive
Absicht. 3.
Absicht
vom Verhalten trennen: Bei
der Besprechung eines schwierigen Themas trennt der Leiter zwischen
dessen Erscheinungsweise und der dahinter liegenden positiven Absicht.
Was war die ursprüngliche Absicht, aus der das Problem entstanden ist?
Was ist die Meta-Absicht oder der größere Rahmen, um dieses Problem zu
lösen? 4.
Für
die Absicht neue Verhaltensweisen finden: Hier führt der Leiter einen kleinen Brainstorming-Prozess durch. Er
lädt die Teilnehmer dazu ein, alle Ideen kreativ zu äußern und achtet
darauf, dass keine zensiert wird. Oft regt eine „unmögliche“ Idee
kurz danach zu einer wirklich „optimalen“ Lösung an. 5.
Verantwortung
für das neue Verhalten klären: Im nächsten Schritt werden die Ideen ausgewertet und die beste
herausgefiltert. Dabei klärt der Leiter auch, wer was bis wann mit
welcher woran messbarer Zielerfüllung übernimmt. 6.
Ökologiecheck
und Future Pace: Zum
Schluss ist es sinnvoll, nochmals kurz die Auswirkungen des gesetzten
Zieles auf eventuelle unerwünschte Folgen zu überprüfen. Wie wirkt es
sich insgesamt auf uns als Gruppe und auf unsere Firma aus, wenn wir
dieses Ziel so erreichen? Welche Folgen hat das worauf? Sind alle Folgen
wirklich positiv, oder gibt es irgendwelche Bedenken? Wie lassen sich
eventuelle Bedenken sinnvoll nutzen? Dieses Vorgehen entspricht auch den klassischen Grundsätze
des Harvard-Konzeptes für den erfolgreichen Umgang mit Konflikten in
Verhandlungssituationen: nicht um Positionen feilschen, sondern eine
echte Verhandlungsbeziehung eingehen, sich klar sein über die „beste
Alternative“ zur Einigung (Konfliktkosten, Verhandlungsrahmen),
Menschen und Probleme getrennt voneinander behandeln, den Menschen würdigen
(Rapport), auf Interessen konzentrieren und nicht auf Positionen, die
Interessen erforschen (positive Absicht), Entscheidungsmöglichkeiten
(Optionen) zum beiderseitigen Vorteil entwickeln (Brainstorming) und den
Streit umfunktionieren zur gemeinsamen Suche nach objektiven Kriterien für
das Ergebnis. Bei der Einführung, Umsetzung und Begleitung von
Wissensmanagementprojekten sind erfolgreiche Meetings dringend
erforderlich. Und der Erfolg von Meetings lässt sich daran messen, wie
gut der Teamgeist dabei geweckt wird und wie effektiv gemeinsame Themen
bearbeitet werden. Nur dadurch entwickelt sich die Bereitschaft,
wesentliches Wissen zu tauschen. Soweit ich mich erinnere, war dies eine der schönsten Übungen für die Teilnehmer: Ich bat sie, mit mir eine ihrer typischen Mitarbeiterbesprechungen zu spielen. Ich war der Leiter, und sie spielten jeweils den Mitarbeiter aus ihrem Verantwortungsbereich, dessen Verhaltensweisen und Einstellungen sie am wenigsten mochten. Natürlich war diese „Mitarbeiterbesprechung“ sehr lebendig, und immer, wenn ich gerade wieder etwas Boden unter meinen Füßen hatte, wurde ich wieder aufs Schärfste herausgefordert. Bei dieser Übung lachten wir alle sehr viel. Gleichzeitig zeigte sich natürlich, dass viele Führungskräfte mit speziellen Anspruchshaltungen von Mitarbeitern ihre Probleme hatten. Allein schon zu erfahren, dass es den anderen auch so ging, verschaffte Erleichterung. Der Wissensaustausch darüber, wie man erfolgreich damit umgehen kann, war für die meisten eine große Bereicherung. Creating Future History Wenn Führungskräfte überlegen, in welcher Art sie neue
Ideen am besten umsetzen, dann hilft diese Technik, den Kern der
empfehlenswertesten und aussichtsreichsten Herangehensweise zu finden
– gerade wenn man sich zwischen mehreren Möglichkeiten der
Vorgehensweise entscheiden muss. Nachdem alle Teilnehmer eine derartige Situation aus ihrem
Arbeitsbereich ausgewählt hatten, machte ich die Übung mit einem
Teilnehmer vor und bat danach alle Teilnehmer, in kleinen Gruppen die
anderen Themen entsprechend zu bearbeiten. An Ort 1 im Raum ließ ich den Teilnehmer das Problem
beschreiben. Dann ging ich mit ihm einige Jahre in die Zukunft zu Ort 2
im Raum, und wir schauten zurück auf Ort 1. Der Teilnehmer erzählte
mir – jetzt aus der zukünftigen Perspektive –, wie er das Problem
gelöst hatte. Danach gingen wir wieder zu Ort 1 in die aktuelle Zeit
und wählten einen Ort 3 in einer anderen Zukunft. Dort berichtete er
mir von einer völlig anderen Strategie seiner „damaligen“ Problemlösung.
Das wiederholten wir noch ein drittes Mal an Ort 4. Schließlich gingen
wir auf einen 5. Ort der Metaposition außerhalb von Raum und Zeit und
reflektierten die drei unterschiedlichen Arten, das Problem zu lösen.
Die zentrale Frage dabei war jetzt: „Welche Elemente waren bei allen
drei Lösungen gleich, ohne dass das vorher bewusst war?“ Diese
Elemente erforschten wir weiter und bauten darauf die optimale Lösung
auf. Dabei gingen wir davon aus, dass die kreative Weisheit des
Unbewussten sich auf seine Art in alle drei Variationen eingeschlichen
hatte und die Informationen zur Lösung dadurch sichtbar werden ließ. Solche Techniken lassen sich natürlich nicht ohne
jegliches Vorwissen anwenden. Der Trainer braucht dafür geschulte
Wahrnehmungsfähigkeit, Rapport, Framingtechniken und andere Methoden
aus der NLP-Ausbildung, damit solche Interventionen ihre volle Wirkung
zeigen. Bei der Einführung, Umsetzung und Begleitung von
Wissensmanagement-Projekten stehen Führungskräfte an vielen Stellen
vor der Wahl, in welcher Art sie die geplanten Veränderungen
kommunizieren. Fehler in der Kommunikation können hier gravierende
Ablehnung des Projektes mit enormen passiven Folgekosten nach sich
ziehen. Solche Übungen werden besonders gerne im Coaching von Führungskräften
angewendet. Meine Arbeitseinstellung auf dem Hintergrund von NLP Diese Einstellungen sind kommunikationstheoretische
Orientierungen zur Erhöhung der Wahrscheinlichkeit von Erfolgen. Es
handelt sich nicht um Wahrheiten. Im NLP geht es um Wirklichkeit. Sie
erinnern sich: Wenn es wirkt, dann war es NLP. - Das Problem ist die Ressource. - Hinter jedem Problem versteckt sich mindestens eine
positive Absicht. - Zwischen Reiz und Reaktion gibt es einen sinnvoll
nutzbaren Zwischenraum. - Menschen, die zusammenarbeiten, bilden ein Team oder ein
„System“. In solchen „Systemen“ aktivieren sich automatisch
Themen zur Weiterentwicklung. Werden sie nicht aktiv bearbeitet, dann
entstehen größere Probleme. - Kommunikation kann jeder lernen. Ziel- und Ressourcenorientierung Bei Veränderungsarbeit stehen die Ziele und Ressourcen im Vordergrund. Wohin will der Kunde oder Klient? Welche Fähigkeiten hat er schon, und welche kann er dafür noch aktivieren? Wohlgeformte Ziele im NLP-Format beflügeln und begeistern und ziehen den Klienten wie starke Magnete an. Das macht NLP-Veränderungsarbeit so locker, leicht und lustig. Alles hängt mit allem systemisch zusammen Denkprozesse drücken sich auch körperlich aus – und umgekehrt. Das Verhalten eines Gruppenmitglieds drückt immer auch Aspekte der anderen Gruppenmitglieder aus und steht mit deren Verhalten und deren Haltung im Zusammenhang. Konflikte, die jemand draußen erlebt, sind oft selbst inszeniert, um sich auf innere Wachstumsmöglichkeiten aufmerksam zu machen. „Außenseiter“ sind die besten Anzeigeinstrumente für Gruppenprozesse.
Die Landkarte ist nicht das Gebiet. So etwas wie eine „objektive Wirklichkeit“ außerhalb des Betrachters ist nicht „objektiv“ durch die Sinne erlebbar. Im Prozess der Wahrnehmung filtern Menschen notwendigerweise die unendlichen Reize von außen. Sie tilgen, verzerren und generalisieren diese Reize. Im Gehirn entsteht dadurch eine innere subjektive Landkarte der „Wirklichkeit“. Diese Abbildung ist nicht dasselbe wie das Abgebildete.
Jede Stelle dieser Landkarte ist mit vielen Erfahrungen, Hoffnungen, Werten, Einstellungen und Glaubenssätzen verbunden. Jede Veränderung dieser Verbindungen verändert das Erleben und auch die Handlungsfähigkeit des Menschen. NLP konzentriert sich deshalb darauf, diese Verbindungen in der subjektiven Landkarte zu beeinflussen. Mit Hilfe von NLP wird die Auswahl möglicher Verhaltensweisen erhöht. Dabei entstehen neue Verhaltensmöglichkeiten, die die Ziele des Menschen effektiv unterstützen. Darin liegt der große Wirkungsgrad des NLP.
Menschen verwechseln oft ihre Landkarte mit der Wirklichkeit und machen sich dadurch handlungsunfähig. NLP hilft, die Landkarte so zu verändern, dass Handlungsfähigkeit, Lebensfreude, Motivation und Zufriedenheit entstehen können. Erhöhung von Wahlmöglichkeit und Flexibilität NLP geht davon aus, dass sich jeder Mensch immer für die beste Wahl entscheidet. Deshalb reicht es oft, neue Wahlmöglichkeiten hinzuzufügen und so die Flexibilität zu erhöhen. Meine
Gefühle reguliere ich selbst
Jeder bestimmt seine Art des Erlebens und die damit
verbundenen emotionalen Zustände selbst. Aus dieser Position heraus
besteht die Möglichkeit, die eigenen emotionalen Zustände aktiv zu
beeinflussen und zu steuern. Damit macht NLP Menschen handlungsfähig
– und verwandelt Frösche in Prinzen. Reaktion
und Feedback statt Fehler
Die Bedeutung von Kommunikation ist die Reaktion, die man
erhält, und nicht die eigene Absicht. Es gibt keine „Fehler“ und
keine „Schuld“, nur Feedback und Verantwortung. Aus dieser
Sichtweise heraus braucht man sich nicht mehr mit Schuldzuweisungen und
Fehlerbeschreibungen aufzuhalten. Man kann die Reaktion, die man erhält,
einfach als Feedback verstehen und sich darauf konzentrieren, sein
Verhalten so lange zu verändern, bis man die Reaktionen bekommt, die
man gerne haben möchte. Jedes Problem enthält mindestens ein Geschenk Jedes Problemverhalten hat eine positive Absicht. NLP unterscheidet zwischen dem Verhalten und der Absicht, die dahinter steht. Oft erweist sich ein Verhalten für die dahinterstehende Absicht nicht als förderlich. NLP hilft, die dahinterstehende positive Absicht in Kooperation mit dem Unbewussten herauszufinden und neue Wege zu finden, diese Absicht umzusetzen. Mit der Core-Transformations- technik können Menschen sogar die Mini-Satori-Glücksgefühle erleben, die hinter einem Problem verborgen sind.
NLP-Grundsatz (Axiom): Die
Absicht von jedem Verhalten ist positiv.
Auf der Grundlage solcher
Grundannahmen versteht sich NLP als die Wissenschaft vom subjektiven
Erleben. Philosophisch steht die NLP-Weltsicht dem radikalen
Konstruktivismus (Heinz von Förster) nahe. In diesem Sinne ist NLP
nicht einfach „nur“ eine Sammlung effektiver Techniken, sondern eine
pragmatische Erkenntnistheorie.
Der Zauber im NLP geht von der eigenen Verzauberung aus. Wenn man in einem System etwas verändern möchte, dann liegt die NLP-Lösung in der eigenen Veränderung. Die hat Folgen. Und darum geht es im NLP. Deshalb findet die größte permanente Veränderung im NLP-Anwender selbst statt. Mit seiner eigenen Veränderung verändert er die Reaktionen, die er bekommt, und darin besteht die Möglichkeit von Einflussnahme.
NLP erwartet von seinen Anwendern die Anwendung der Methode auf sich selbst. Das nennen wir Reflexivität und Integrität – oder auch „walk your talk“.
Ich will gar nicht verheimlichen, dass die NLPler auch Menschen sind und sich manchmal ganz und gar nicht an ihre eigenen Grundsätze halten. Auch das macht das NLP offen, frei und menschlich. Getreu dem Motto: „Aus Fehlern wird man klug, drum ist einer nicht genug“ oder: „Erfolg ist das Ergebnis von richtigen Entscheidungen. Richtige Entscheidungen sind das Ergebnis von Erfahrungen. Erfahrungen sind das Ergebnis von Misserfolgen und falschen Entscheidungen.“ Literatur & Webadressen -
Beck, Don Edward; Cowan, Christopher C.: Spiral Dynamics - Mastering
Values, Leadership and Change. Blackwell-Verlag, 1996. www.spiraldynamics.net - Dilts, Robert: NLP-Enzyklopädie.
www.nlpu.com -
Dilts, Robert: Kommunikation in
Gruppen & Teams - Angewandtes NLP. Junfermann, Paderborn 1997. -
Dilts, Robert; Bonissone, Gino:
Zukunftstechniken zur Leistungssteigerung und für das Management von
Veränderungen, Junfermann, Paderborn 1999. - Elias, Norbert: Über den
Prozeß der Zivilisation I & II. Soziogenetische und
psychogenetische Untersuchungen. Suhrkamp, Frankfurt/M. 1939, 2000. - Jäger, Roland: Praxisbuch
Coaching – Erfolg durch Business-Coaching. Gabal, 2001. - Kline, Peter; Saunders,
Bernard: 10 Schritten zur Lernenden Organisation. Junfermann, Paderborn
1996 - Levinson, Jay Conrad: Die
100 besten Guerrilla Marketing Ideen. Campus, Frankfurt/M. 2000. - Lynch, Dudley: DelphinDenken.
Rudolf Haufe Verlag, 1996. www.braintechnologies.com/graves.htm - Maaß, Evelyne; Ritschl,
Karsten: Coaching mit NLP. Erfolgreich coachen in Beruf und Alltag. Ein
Übungsbuch, Junfermann, Paderborn 1997.
www.nlp-spectrum.de - Maaß, Evelyne; Nielsen,
Karl: Ein neuer Impuls im NLP-Feld – Kooperation statt Konkurrenz.
MultiMind – NLP aktuell, August 2001, S. 15 – 17. www.nlp-nielsen.de/coachartikel.htm -
Mindell, Arnold: Der Weg
durch den Sturm. Vianova, 1997 - Nielsen, Karl: Webseite zu
Claire W. Graves, www.NLP-Nielsen.de/graves.htm -
Nielsen, Karl: Wissensmanagement ist professionelle Kommunikation –
Wie NLP, Coaching und Graves-Diagnostik beim Wissensmanagement
eingesetzt wird. In: Christiane Prange (Hrsg.): Organisationales Lernen
und Wissensmanagement – Erfahrungen aus Wissenschaft, Industrie und
Beratung. Gabler Verlag, 2002 - Nielsen, Karl: Ein
NLP-Trainer sollte coachen können - Bericht über eine neue Art der
NLP-Trainer-Ausbildung. MultiMind – NLP aktuell 6/2000, S. 15 ff .
www.nlp-nielsen.de/coachartikel.htm - Nielsen, Karl:
Kooperationsnetzwerk in der Berliner NLP-Trainer- und Coachausbildung -
Mit Mitbewerbern kooperieren. Trainer-Kontakt-Brief Nr. 35 vom
Juni 2001, S. 33. www.nlp-nielsen.de/coachartikel.htm -
Owen, Petra; Owen Anthony James: Guerrilla-Marketing-Group, www.guerrilla.de - Owen, Harrison: Open Space
Technology. Berrett-Koehler, San Francisco 1997. - Rauen, Christopher: Coaching,
Verlag für Angewandte Psychologie, 1999. - Schmidt-Tanger, Martina: Veränderungscoaching.
Junfermann, Paderborn 1998. - Senge, Peter M.
u.a.: Das Fieldbook zur Fünften Disziplin. Klett, Stuttgart
1996. -
Wilber, Ken: Boomeritis, A Novel That Will Change Your Life. Shambhala
Publications, 2002. -
Wilber, Ken: On Critics, Integral Institute, My Recent Writing, and
Other Matters of Little Consequence. A Shambhala Interview with Ken
Wilber. Bei: http://wilber.shambhala.com,
ins Deutsche übersetzt bei: www.worldofkenwilber.com |
Sie können den folgenden Link für Ihre Anmeldung oder Fragen verwenden
oder damit unseren E-Mail-Rundbrief abonnieren, den wir alle 2-4 Monate versenden.
Bitte hier klicken, dann öffnet sich ein Antwortformular.
|
NLP- & Coaching-Institut Berlin 10777 Berlin, Winterfeldtstr. 97, Nandana & Karl Nielsen www.NLP-Nielsen.de, Tel. 030 - 21 47 81 74, Fax - 73, Infos@NLP-Nielsen.de |